Oberliga: Die kleine und die große Durststrecke

Mehring und Salmrohr

Die einen warten immer noch auf ihren ersten Zähler in der mittlerweile sieben Spieltage alten Saison in der Fußball-Oberliga-Rheinland-Pfalz/Saar, die anderen haben nach ihrem starken Start wiederum Federn gelassen: Sowohl der FSV Salmrohr (gegen den TSV Schott Mainz), wie auch der SV Mehring  beim SC 1919 Hauenstein mussten sich am Samstag in Duellen mit Spitzenteams der Liga jeweils 0:1 geschlagen geben.

Oberliga. Obwohl der FSV vor 221 Unentwegten im Salmtalstadion mal wieder verlor, war vieles diesmal doch anders: Wohl auch mit dem 3:0-Sieg im Rheinlandpokal bei Bezirksligist SG Schneifel Stadtkyll am Mittwoch im Rücken, wirkte vieles flüssiger und spielerisch reifer im Auftreten der Mannschaft von Trainer Paul Linz. Schwaches Abwehrverhalten begünstigte aber schon nach einer Viertelstunde das 0:1 durch den Mainzer Goalgetter Can Cemil Oezer, der mit früheren Mainz-05- und MSV-Duisburg-Profi Srdjan Baljak und Klaus Huth ein gefährliches Offensivtrio bildete. In der Spitze wirkte Schott Mainz oft leichtfüßiger als die FSV-Angriffsreihe. Trainer Paul Linz will den Stab aber nicht über seine Stürmer Deniz Siga und Fabian Helbig brechen:  „Sie arbeiten ja und hauen sich rein. Auf die Dauer werden sie auch wieder treffen.“ Dass der 59-Jährige weiter fest im Sattel sitzt in Salmrohr, muss und will der sportliche Leiter Karl-Heinz Kieren nicht ständig extra betonen. Die volle Konzentration gilt beim FSV nun vielmehr dem achten Versuch, endlich in dieser Saison zu punkten. Gelegenheit dazu gibt es bereits am Freitag, ab 19 Uhr, beim Saarländischen Klub FC Hertha Wiesbach.
Der SV Mehring hat zwar bereits zehn Punkte auf dem Konto, verbuchte aber in den jüngsten drei Partien auch keinen Zähler mehr. Beim vom 1990er Weltmeister Jürgen Kohler trainierten SC Hauenstein unterlag Trainer Frank Meeth mit seiner Mannschaft am Samstag mit dem knappsten aller Ergebnisse. Der SVM-Coach stufte das 0:1 in die Kategorie „unglücklich“ ein – in der 41. Minute blieb der Elfmeterpfiff nach einem allzu harten Einsteigen im Strafraum gegen Marc Mees aus. Der Spieler musste kurzfristig verletzt raus. Diese Unordnung nutzte Hauenstein eiskalt und konterte in der Folge erfolgreich zum 1:0 (44., Nico Hillenbrand). Immerhin: Leistungsträger Domenik Kohl ist wieder genesen und stand in der Startelf. Abwehrchef Andreas Hesslein soll am Sonntag, ab 15 Uhr, im Vergleich mit der SpVgg Wirges auch wieder mitwirken und seinem Team wichtige Impulse verleihen können.

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