Pech für Eintracht Trier gegen Hoffenheim

Trierer verlieren Spiel gegen U23 Mannschaft

Eintracht Trier musste sich in einem hochklassigen und intensiven Spiel gegen die U23 der TSG Hoffenheim mit 2:3 geschlagen geben. Nach einem 0:2-Rückstand kämpften sich die Trierer in die Partie zurück und spielten sich mehrere Torchancen heraus. Mehr Glück im Abschluss hatten aber die Gastgeber.

Die furiose, und zum Teil auch kuriose Partie am Freitagabend brachte alle Komponenten eines Topspiels mit: Spannung bis zur letzten Sekunde, strittige Szenen, tolle Kombinationen und leidenschaftlicher Kampf. Doch leider stand Eintracht Trier am Ende mit leeren Händen da. „Hoffenheim war heute einfach einen Tick effektiver“, analysierte SVE-Trainer Oscar Corrochano. „Trotzdem haben wir heute eine gute Leistung gezeigt und Hoffenheim viel Gegenwehr geboten. Nach dem 0:2-Rückstand war die Moral nicht gebrochen.“

Denn schon nach 18 Minuten wurde die Gemütslage beim SVE auf eine harte Prüfung gestellt. Früh musste die Eintracht einen 0:2-Rückstand verdauen. Zuerst traf der bundesligaerprobte Marco Terrazzino per Sonntagsschuss zum 1:0 (6.). Joshua Mees legte kurz darauf nach, jedoch wurde das Tor von Protesten der Trierer begleitet. Dem Treffer ging ein grenzwertiger Einsatz gegen SVE-Keeper Chris Keilmann an der Grenze des Fünfmeterraums voraus.

Die Eintracht ließ sich von dem Rückstand aber nicht beirren und wurde mutiger. Patrick Lienhard und Sebastian Szimayer waren mit einer Doppelchance nah am Anschlusstreffer dran (24.), aber Gregor Kobel im TSG-Tor konnte glänzend parieren. Etwas später prüfte der emsige Lienhard Kobel noch zwei weitere Male (32. und 44.), aber der Eintracht-Offensive blieb der Torerfolg zunächst vergönnt. Obendrein landete eine Flanke von Kevin Heinz auch noch an der Querlatte (33.). Es entwickelte sich ein hochinteressantes Fußballspiel, da auch die Hausherren immer wieder zu Chancen kamen. Die TSG gilt in der Regionalliga Südwest als Tormaschine, die Offensivstärken blitzten durch schnelles Umschalt- und Kurzpassspiel immer wieder auf.

Nach dem Seitenwechsel gelang der Eintracht schließlich das langersehnte Erfolgserlebnis. Der eingewechselte Muhamed Alawie war nach einem Abpraller des TSG-Keepers zur Stelle und verwandelte zum 1:2 (48.). Der Anschlusstreffer direkt nach der Halbzeitpause beflügelte die Moselaner, die fortan auf den Ausgleich drückten. „Hoffenheim hat wahrscheinlich schon lange nicht mehr mit so einem Widerstand zu kämpfen gehabt“, meinte Eintracht-Trainer Oscar Corrochano. Auf beiden Seiten ergaben sich weitere hochkarätige Chancen. Sowohl Chris Keilmann, als auch Gregor Kobel zeigten glänzende Paraden.

Doch letztendlich hatte wieder die TSG die effektivere Spielweise. Philipp Ochs erhöhte in der 81. Minute auf 1:3. Obwohl Sebastian Szimayer in der 92. Minute noch auf 2:3 verkürzen konnte, wurde eine tolle spielerische und kämpferische Leistung der Eintracht nicht belohnt. „Nach diesem Spielverlauf sind die Jungs natürlich niedergeschlagen. Dennoch haben wir uns heute gegen starke Hoffenheimer ein Chancenplus herausgespielt. Aber da müssen wir uns an die eigene Nase packen. Wir haben jetzt einen Rückschlag erlitten, aber es konnte keiner erwarten, dass wir nach vier Wochen aus dem Abstiegskampf raus sind. Der geht bis zum Schluss“, konstatierte Corrochano.

Schon am Dienstag (16 Uhr) steht für den SVE die nächste Partie auf dem Programm, dann kommen die Stuttgarter Kickers ins Moselstadion.

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