Puderzucker-Landschaft im Trierer Moseltal

Seltenheitswert bekommt einen sonnigen Sonntag

Für die Bewohner des Trierer Mosel-Tals ist Schnee verbunden mit dem Wort „Seltenheitswert“.  Autofahrer, Fahrradfahrer und Fußgänger bedanken sich tagtäglich dafür beim Wettergott Petrus. Doch heute – mit nur minimalem Berufsverkehr – und um 8.00 Uhr morgens bereits gestreuten Straßen und Wegen – darf es sein: Trier präsentiert sich als Puderzucker-Landschaft.

Trier. Da werden sich einige heute Morgen die Augen gerieben haben. Schnee? – Nein, kein Traum, und dazu noch Sonne. Die Straßen sind befahrbar, selbst die Steigung der Bitburger konnte um 8.00 Uhr schon genommen werden. Die öffentlichen Gehwege sind inzwischen auch schon geräumt. Von privater Seite wurde bereits gestern vorgesalzen.

Schnee-und-Sonne-Sonntag

Wer wirklich Schnee und Sonne in dieser einmaligen Kombination genießen will, dem wird im Wintern 2015/2016 wohl nur der heutige Tag zur Verfügung stehen. – Im letzten Jahr konnten wir am 3. Januar 2015 einen kurzfristigen Schnee-Besuch im Trierer Tal festhalten. Wenngleich dieser eher nass und dürftig sein Glück versuchte.

Der faktische Höhepunkt des letztjährigen Schneebesuchs war der zweite „Schneetag“ in Trier am 24. Januar 2015. Unser Foto entstand um etwa 14.00 Uhr am Heinz-Tietjen-Weg zwischen Rathaus und Theater:

Schneemänner gesucht

Am 24. Januar 2015 hätte man gut Schneemänner bauen können. Heute wird das im Trierer Tal schwierig, weil die Schneehöhe zu gering und der Schnee viel zu trocken ist. Denn „Pappschnee“ ist und bleibt die ideale Voraussetzung für Schneebälle und Schneemänner.

Wer von unseren Lesern im Trierer Tal oder auf der angrenzenden Eifel- oder dem angrenzenden Hunsrück dennoch einen Schneemann bauen kann, den bitten wir um ein Foto, so dass auch mal ein Schneemann die Leser von 5vier.de begrüßen kann.

Das Redaktions-Team von 5vier.de genießt solange den Sonntag. Jeder auf seine Art und Weise: Der Erste, einem Blick aus dem Fenster und der Frage, ob der Restalkoholspiegel der Nacht irgendwie Halluzinationen verursacht. Der Zweite, der von seinen vom Schnee motivierten Kindern schon um 8 Uhr morgens zum Schlittenfahren an den Moselhängen gedrängt wurde. Der Dritte, der sowieso den sonnigen Schnee-Tag mit seinem Hund begrüßt hat. Der Vierte, der mit Freunden im schneeüberzogenen Wald am Weißhaus zum Joggen war. Der fünfte, der nur meinte „jetzt hat der Wahlkreis 25 auch seinen Schnee“ und sich umgedreht hat, um weiter zu Schlafen. Und der Sechste, der mit einem Lachen gleich seine Freunde zu einem Schnee-mit-Sonne-Spaziergang der ausgiebigen Art eingeladen hat. – 5vier.de wünscht allen Lesern einen schönen Sonntag!

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