Rollstuhlbasketball: Immovesta Dolphins Trier wollen Platz 6 festigen!

Nach dem hart erkämpften Auswärtssieg bei den Roller Bulls in St. Vith am vergangenen Wochenende, steht für die heimischen Immovesta Dolphins Trier das nächste Heimspiel (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle Wolfsberg, Trier) auf dem Plan. Am 16. Spieltag der RBBL empfangen die Trierer mit dem letztjährigen Bundesligafünften Mainhatten Skywheelers aus Frankfurt eine Spitzenmannschaft in der Sporthalle Wolfsberg. Nach zwei Siegen in Folge und bisher 14:14 Punkten findet sich das Immovesta Dolphins-Team im Mittelfeld der Liga auf Platz 6 wieder – genügend Selbstbewusstsein müsste also vorhanden sein.

Spielertrainer Dirk Passiwan. Foto: RSC Rollis Trier e.V.

In den zurückliegenden Jahren gab es für die Trierer gegen die Hessen selten was zu holen. Im Gegenteil – die Gäste galten seit Jahren als der Angstgegner. Anders in dieser Saison. Denn für viele überraschend, konnten die Dolphins bereits das Hinspiel am Main überzeugend gewinnen (66:78) und so auch den langjährigen Rivalen in der Tabelle hinter sich lassen.

Gespickt mit Nationalspielern wollten die Hessen auch in dieser Saison vorne mitspielen und strebten zumindest die Play-Offs an. Den Beweis dafür konnte das Team allerdings bis jetzt noch nicht antreten. Mit 12:18 Punkten rangiert man eigentlich überraschend nur auf einem ungewohnten Platz 7 in der Tabelle, und das, obwohl das Team der neuen Spielertrainer Sebastian Wolk und Nora Schratz fast komplett zusammen geblieben ist.

Allein die Tatsache, dass die Starting Line Up der Hessen mit Lars Lehmann, Kenon Kashai, Andreas Kress und vor allem Center und Topscorer Sebastian Wolk einige deutsche Nationalspielern im Aufgebot haben, macht auf dem Papier die Gäste zum leichten Favoriten. Seit Beginn der Rückrunde hat sich das Team der Hessen allerdings wieder gefangen und beeindruckte mit zuletzt starken Leistungen – wie dem Sieg in Köln.

Die Immovesta Dolphins Trier haben im bisherigen Saisonverlauf schon mehrmals bewiesen, dass das Team gegenüber der Mannschaft des Vorjahres nicht mehr wieder zu erkennen ist! So sind die Trierer durchaus im Soll und Stolz darauf, die beste Saison in der RBBL seit 1998 zu spielen.

Passend dazu die Aussage von Mannschaftskapitän Edwin Klein: „Wir wissen, dass das siegreiche, emotionsgeladene Spiel in St. Vith für uns eine weitere Bestätigung war und dass wir in dieser Saison vieles richtig gemacht haben. Klar, es wird auch gegen Frankfurt wieder ein schweres Spiel werden, aber ich will im Vorfeld von Angstgegner und so weiter nichts mehr hören.“

Die Trierer Verantwortlichen hatten in dieser Woche neben dem täglichen Training die zusätzliche Aufgabe, einige angeschlagene Spieler wieder fit zu bekommen – wer letztendlich spielen kann, wird sich aber erst am Samstag zeigen.

Auf jeden Fall wieder mit von der Partie ist Centerin Janet McLachlan, die von ihrem Asien-Trip mit einer Bronzemedaille aus Osaka im Gepäck, heim gekehrt ist und zudem die Trierer mit der Tatsache beglückte, dass sie ihren Vertrag bei den Immovesta Dolphins bereits jetzt für die nächste Saison verlängert hat! „Dies wird dem Team weiteren Auftrieb für die letzten Spiele der Saison geben“, ist sich auch Spielertrainer Dirk Passiwan sicher.

Das Aufgebot der Immovesta Dolphins Trier: Florian Ewertz, Tara Feser (?), Dirk Herrmann (?), Edwin Klein, Martin Koltes, Janet McLachlan, Peter Müller, Dirk Passiwan und Dirk Schmitz

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