RSC Rollis: Großer Erfolg für Dolphins-Junioren/Minis beim Jurobacup

Am Samstag fand in Köln der traditionell größte Jurobacup (Junioren Rollstuhlbasketball Cup) statt. Zwölf Juniorenteams spielten in zwei Gruppen mit je sechs Mannschaften um die besten Plätze. Auch fünf Minimannschaften, die jeder gegen jeden in jeweils 20 Minuten nach eigenem Regelwerk auf Korbballständer spielten, kämpften um den Turniersieg.

Jurobcup Köln, Foto: RSC Rollis Trier

Die Korbjäger aus Trier hatten wie beim vorangegangenen Turnier in Krefeld zwei Juniorenmannschaften, Trier-Dolphins red und Trier-Dolphins white, gemeldet und das obwohl einige Akteure sich auf einem Lehrgang des Landeskaders Rheinland-Pfalz/Baden-Württemberg befanden. Günter Ewertz, Übungsleiter der Trierer Mini-Mannschaften, hatte ebenfalls zwei Mannschaften gemeldet, so dass Trier von der Mannschaftsanzahl hervorstach.

Gegen die Dragons aus Köln, Basket Bears Krefeld und die Löwen aus Koblenz konnten sich beide Mini-Mannschaften im Verlaufe des Turniers durchsetzen und im direkten Aufeinandertreffen gab es auf beiden Seiten eine hundertprozentige Chancenauswertung, so dass das Spiel eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte. Doch mit ihrem letzten Angriff konnten die Trier-Dolphins red den entscheidenden Korb zum 14:12 setzen und gewannen damit das Turnier. Die Löwen aus Koblenz erkämpften sich den dritten Platz vor Krefeld und der Mannschaft des Gastgebers aus Köln. Ein makelloser Erfolg für die kleinen Trierer Spielerinnen und Spieler, die sich riesig freuten und stolz ihre Urkunden bei der Siegerehrung in Empfang nahmen.

Die Juniorenteams standen in den Leistungen ihren kleinen Clubkameraden in nichts nach, obwohl es in der schwülwarmen Luft bei jeweils fünf Gruppenspielen von zwei mal zwölf Minuten nicht einfach war, da aufgrund der dünnen Spielerdecke praktisch keine Auswechselmöglichkeit bestand.

Umso erstaunlicher war, dass die sehr junge Mannschaft Trier-Dolphins red, die in der Konstellation noch nie zusammen gespielt hatte, die Spiele gegen die Gegner Slow Motion Bonn, Bertlicher Bären und Doping Köln II teilweise deutlich gewinnen konnten und nur gegen die zweite Mannschaft der Eifeltiger Mechernich und den späteren Gruppensieger Koblenz Bulls den Kürzeren ziehen mussten. So sprang ein überraschender, aber verdienter dritter Platz für das Team, was von Josef Schmitz gecoacht wurde, heraus.

Das Team von Dirk Passiwan, die Trier-Dolphins white, waren in der vermeintlich stärkeren Gruppe mit Lokalmatador Doping Köln I, den Bulldogs aus Bertlich, den Bonner Baskets, der ersten Mannschaft der Eifel-Tiger Mechernich sowie den Basketbears Krefeld.

Foto: RSC Rollis Trier

Trotz des Fehlens von Benjamin Schmitz, Anna-Katharina Nickels und Niklas Kimmlingen setzten sich die Spieler aus Trier wie auch die Eifel-Tiger in teilweise hochklassigen Spielen gegen die gegnerischen Mannschaften durch, so dass es im letzten Gruppenspiel um den Sieg ging. In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Spiel, in dem alles geboten wurde, was Rollstuhlbasketball so attraktiv macht, gab es nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichterin Susanne Bröskes (Köln) Jubel auf beiden Seiten. 20:20 zeigte die Anzeigetafel und da es nach Jurobacupregeln keine Verlängerung gibt und auch das Punkteverhältnis nicht gewertet wird, gab es zwei Gruppensieger. Trainer Dirk Passiwan hatte vor dem Spiel der gegnerischen Mannschaft zugestanden, drei nicht behinderte Spieler einzusetzen und war deshalb besonders stolz, dass sein Team dennoch dem Gegner Paroli bieten konnte und absolut gleichwertig spielte.

Zwei erste Plätze, ein zweit platziertes Team und ein nicht zu erwartender dritter Platz waren die Ausbeute vom größten Jurobacupturnier Deutschlands. Die Trier-Dolphins Junioren und Minis bauen ihre Erfolgsgeschichte immer weiter aus und hoffen nun natürlich auf viele Besucher und reichlich Unterstützung beim eigenen Jurobacup-Turnier am 18. Juni in der Wolfsberghalle Trier, wenn es wieder heißt: Let´s go Dolphins, let´s go!

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