Buntes: Tauwetter im „Winterland“ am Kornmarkt

Draussen wird geklopft und geschleppt, das Eis ist geschmolzen. Gestern konnte man auf schneidigen Kufen die letzten Runden auf der „Sparkassen Ice-Arena“ drehen, bevor die Wärmeaggregate vollständig abgeschaltet wurden.

Das "Winterland" verabschiedet sich für dieses Jahr. Foto: Sebastian Minas

Laut Louisiana-Betreiber Eric Naunheim, Andreas Kühnen von der Marketing Abteilung der Sparkasse und Wolfgang Kinzig  vom Sportamt der Stadt Trier war die Ice-Arena in den vergangenen Wintermonaten ein sehr erfolgreiches Event. So verwundert es kaum, dass mit der Sparkasse Trier ein kräftiger Sponsor mit ins Boot gestiegen ist und man fast einen Monat länger auf dem Kornmarkt zugegen war, als ursprünglich geplant. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Eis-Event und es gab einen wirklich regen Zuspruch“, so der Unternehmer, der vor ziemlich genau einem Jahr selbst noch als Eishockey-Schiedsrichter in der 2. Bundesliga gepfiffen hat.

Louisiana-Chef Eric Naunheim mit Andreas Kühnen (r.) und Mitarbeiterin

„Glatt gelaufen“

„Es bringt etwas und grundsätzlich jeder partizipiert daran. Es gab Raum für verschiedene Imbissbuden, Einwohner und Touristen hatten ihren Spaß und auch mein eigenes Restaurant profitierte sicherlich davon. Ich würde mir für die Zukunft wünschen, dass wir so etwas ähnliches an mehreren Plätzen unserer Stadt anbieten“, so Naunheim. Zur Zeit verhandelt man schon für die Zukunft. Fest steht auf jeden Fall, dass die Ice-Arena, beziehungsweise das  „Winterland Trier“ die nächsten fünf Jahre wieder am Kornmarkt zu finden sein wird. „Es ist eine längerfristige Investition, die vielleicht sogar in 20 Jahren noch dort stehen wird. Wir haben zudem einiges dazu gelernt. Im Allgemeinen ist aber alles glatt gelaufen.“ Auch die Herren Kinzig und Kühnen sehen in der Arena eine sinnvolle und auch erfolgreiche Investition. „Ich denke, dass die Ice-Arena in den nächsten Jahren noch erfolgreicher wird, da sie mit der Zeit mehr etabliert ist und auch immer mehr Zuspruch finden wird“, so Kühnen.

"Jeder partizipiert". Foto: Sebastian Minas

Abgerundet wurde das Schlittschuh-Erlebnis durch zahlreiche Side-Events wie den „Studentenabend“, die „Ladies Night“, die City Radio Disco-Party oder Turniere im Eisstockschießen für Gruppen und Firmen.

Zum großen Finale lud die Sparkasse Trier gestern zur großen „Abtau-Party“ ein. Zum letzten Mal gab es an diesem Tag für alle Eisbegeisterten die Möglichkeit, auf der Eisfläche zu tanzen, zu laufen und zu feiern, um sich mit viel Spaß und guter Laune von der Ice-Arena zu verabschieden (red).

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