Todes-Würgen in der Eifel – Rettung im letzten Moment

Eine Frau überlebte knapp

Ersticken ist ein grausamer Tod. Eine Frau in der Eifel überlebte den Angriff nur knapp durch das Einschreiten von Hausbewohnern, als ein Mann sie zu Tode würgen wollte. Ein genaues Motiv ist noch nicht klar. 5vier.de hält sie auf dem Laufenden.

Trier/Eifel/Deudesfeld. In der Nacht von Donnerstag, 3. Dezember, auf Freitag, 4. Dezember 2015, wurde die Polizei darüber informiert, dass in einem Wohnhaus in Deudesfeld ein Streit eskalierte, in dessen Verlauf der später festgestellte Tatverdächtige eine Frau bis an die Grenze zur Bewusstlosigkeit gewürgt hatte.

Würgen

Die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Daun suchten sofort den Tatort auf. Hier trafen Sie auf eine Gruppe von miteinander bekannten Personen, die sich zuvor gemeinsam in dem Haus aufgehalten hatten. Nachdem es im Rahmen eines Gespräches zu Meinungsverschiedenheiten kam, entwickelte sich daraus ein handfester Streit zwischen einem 25-jährigen Mann und einer 26-jährigen Frau, die beide dort zu Besuch waren. Dieser Streit eskalierte derart, dass der 25-Jährige die Frau fast bis zur Bewusstlosigkeit würgte. Nur dem beherzten Eingreifen der anwesenden Hausbewohner, die den Tatverdächtigen von der Frau trennten, war es zu verdanken, dass dieser sein Opfer nicht zu Tode würgte.

Die ermittelnden Polizeibeamten nahmen den aus der Verbandsgemeinde Ulmen stammenden Tatverdächtigen noch am Tatort fest. Die Geschädigte musste zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Nach weiteren Ermittlungen zu Tathergang und Motiv wurde der Mann am Freitagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Trier vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des Verdachtes des versuchten Totschlags. Der Beschuldigte wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die polizeilichen Ermittlungen werden von der Kriminaldirektion Trier geführt und dauern derzeit noch an.

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