Trier unterliegt unglücklich in Ulm

Eintracht Trier musste sich beim SSV Ulm geschlagen geben

Manchmal soll es einfach nicht sein. Trotz einer über weite Strecken ansprechenden Leistung musste sich Eintracht Trier beim SSV Ulm am Dienstagabend mit 3:1 geschlagen geben. Das Elfmetertor von Muhamed Alawie aus der 9. Minute reichte am Ende nicht zum Punktgewinn im Donaustadion. Bereits am kommenden Samstag besteht im heimischen Moselstadion die Möglichkeit zur Wiedergutmachung für den SVE.

 

Im Vergleich zur Startelf beim Heimerfolg über Hessen Kassel am vergangenen Freitag musste Eintracht-Coach Peter Rubeck lediglich in der Defensive eine Veränderung vornehmen. Für den verletzten Kapitän Michael Dingels rückte Simon Maurer in die Innenverteidigung. Beim ersten Aufreger der Partie nach nur sieben Minuten stand aber ein anderer im Mittelpunkt: Schiedsrichter Patrick Laier. Zuerst entschied dieser auf indirekten Freistoß für den SVE im Strafraum der Ulmer, im Anschluss zeigte der Unparteiische dann auf den Punkt, als ein Trierer-Freistoß aus wenigen Metern an der Hand eines Ulmer Defensivakteurs landete. Den fälligen Strafstoß verwandelte Muhamed Alawie souverän.

Das Publikum im Donaustadion war von den zuvor gefällten Entscheidungen des Schiedsrichter alles andere als begeistert, die Partie wurde jetzt hitziger. Die Eintracht hatte immer wieder Mühe sich der wütenden Angriffe des SSV Ulm zu erwehren. Erst machte sich Triers Rechtsverteidiger Florian Riedel bei einem guten Schuss von Ulms Luca Graciotti ganz groß (13.), zwei Minuten später verfehlte Thomas Rathgeber das Gehäuse von SVE- Torwart Chris Keilmann nur knapp. Trotz der vergebenen Möglichkeiten sollten die heimischen Schwaben aber noch im ersten Spielabschnitt den Ausgleichstreffer erzielen. Nach einer guten halben Stunde zeigte Schiedsrichter Patrick Laier erneut auf den Punkt, wieder hatte er ein Handspiel gesehen – diesmal allerdings auf Seiten der Moselstädter. David Braig schritt für den SSV Ulm zum Punkt und ließ Chris Keilmann keine Abwehrchance (32.).

Obwohl die Trierer Eintracht vor dem Pausentee mehrfach zu guten Kontergelegenheiten kam, war es wieder das Heimteam aus Ulm, das nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff das Leder im Gehäuse von Chris Keilmann versenken konnte. Gegen einen tollen Schuss von Vinko Sapina hatte der Schlussmann aus 20 Metern keine Abwehrchance (50.). Eintracht-Übungsleiter Peter Rubeck reagierte und brachte im Anschluss mit Sebastian Szimayer einen zusätzlichen Angreifer.

Doch es gibt diese Tage, da soll es einfach nicht sein. Nur wenige Momente, nachdem Schiedsrichter Laier dem SVE im Sechzehner der Gastgeber einen Elfmeterpfiff verweigerte, legte der SSV Ulm das 3:1 nach. Eine gute Hereingabe von Außenverteidiger Pierre Fassnacht versenkte Ulms Goalgetter Thomas Rathgeber aus der Drehung zur Entscheidung (71.). Trotz einer über weite Strecken guten Leistung mussten die Blau-Schwarz-Weißen am Ende ohne Punkte zurück in die älteste Stadt Deutschlands reisen. „Insgesamt geht der Ulmer Sieg in Ordnung. Wir haben uns in der Abwehr nicht gut verhalten und haben die Tore hergeschenkt“, ärgerte sich Rubeck nach Spielende.

Bereits am kommenden Samstag besteht gegen die TuS Koblenz aber die Chance zur Wiedergutmachung. Anpfiff im Moselstadion ist um 14 Uhr.

 

 

Statistik:

SSV Ulm 1846: Birk – Reichert, Krebs, Sturm, Fassnacht – Bagceci (65. Nierichlo), Sauter (59. Kücuk), Sapina, Graciotti – Braig (87. Michel), Rathgeber

SV Eintracht Trier 05: Keilmann – Riedel (52. Szimayer), Schneider, Maurer, Heinz – Telch, Garnier (69. Blum) – Dartsch (24. Henneböle), Lienhard, Anton – Alawie
Tore: 0:1 Alawie (9.), 1:1 Braig (32.), 2:1 Sapina (50.), 3:1 Rathgeber (71.)

Schiedsrichter: Patrick Laier

Zuschauer: 2004

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