U15 des SVE verliert Rheinlandpokalfinale gegen die TuS Koblenz

Guter Beginn, gute Torchancen - danach aber chancenlos gegen starken TuS-Nachwuchs

Das dritte Finale daheim für eine Nachwuchsmannschaft von Eintracht Trier brachte am Samstagnachmittag die dritte Niederlage. Diesmal war es allerdings deutlich. Die U15 verlor auf dem Kunstrasenplatz des Moselstadiongeländes mit 0:5 (0:2) gegen eine starke Vertretung der TuS Koblenz.

Die SVE-U15 lieferte sich dabei zu Beginn ein Duell auf Augenhöhe mit den starken C-Junioren der Schängel, die in der abgelaufenen Regionalliga-Saison noch vor dem 1.FC Kaiserslautern auf Platz drei landeten.

So hatte die Eintracht durch Tim Garnier auch die erste richtig dicke Torgelegenheit des Spiels. Der Bruder von U19-Akteuer Robin wollte es kunstvoll mit der Hacke machen, scheiterte damit allerdings am Gästetorwart (20.).

Wiesenthauer vergibt Riesenchance zur Führung

Nur zwei Minuten später war die Gelegenheit zur Führung noch größer. Nach schönem Pass von Garnier lief Florian Wiesenthauer allein auf das Koblenzer Tor zu, fand in deren Keeper allerdings seinen Meister.

Ausgerechnet im direkten Gegegnzug fiel dann die zu diesem Zeitpunkt doch etwas schmeichelhafte Führung für die TuS durch Mustafa Madanoglu (23.).

Trier versuchte es trotzdem weiter mit Offensivdrang, Mevlüt Kücükmemisoglu setzte einen Distanzschuss knapp über die Latte (26.). Koblenz dagegen nutzte seine Chancen. Beim 2:0 nach 32 Minuten half SVE-Keeper Tim Budzisch dabei etwas mit, als er bei einem Freistoß aus dem Halbfeld zu unentschlossen aus dem Tor eilte und Felix Käfferbitz zum 2:0 für die Gäste einköpfen konnte.

Frühe Entscheidung durch Doppelschlag kurz nach der Pause

Kurz nach der Pause sorgten die Jungs vom Deutschen Eck dann mit einem Doppelschlag für die frühzeitige Entscheidung. Jan Engels (38.) und Jordi Arndt (39.) schraubten den Spielstand mit schön herausgespielten Treffern auf 4:0.

In der Folge war sowohl im körpelichen als auch im spielerischen Bereich ein Qualitätsvorsprung der Koblenzer zu erkennen, die neben dem 5:0-Endstand durch Jan Michel Grossert (69.) noch einige weitere Torgelegenheiten hatte. Von den Eintracht-Fohlen kam hingegen nichts mehr Erwähnenswertes auf das Gehäuse der Gäste, die absolut verdient mit dem Pokal die Heimreise antreten durften.

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