Vermisste Frau im Bereich Freudenburg wieder gefunden

Spürhunde führen zum Erfolg

Am Sonntag, den 01.01.2017 wurde gegen 17:00 Uhr bei der Polizei Saarburg eine Frau aus dem Bereich Freudenburg als vermisst gemeldet.

Trier/Saarburg. Familienangehörige wendeten sich an die Polizei, nachdem die 72-jährige von einem Spaziergang nicht zurückkehrt war. Die rüstige Rentnerin war zwei Tage zuvor aus ihrer Heimat Wuppertal angereist und verbrachte den Jahreswechsel in Freudenburg. Am Neujahrstag machte sie sich gegen 11:45 Uhr auf den Weg um wandern zu gehen. Die Frau, die im Bereich Freudenburg und Umgebung ortsunkundig ist, war den Rest des Tages zu Fuß unterwegs. Bei Einbruch der Dunkelheit machten sich die Verwandten jedoch Gedanken, da die Rentnerin über ihr Mobiltelefon nicht erreichbar war und lange hätte zu Hause sein müssen.

Nach der Vermisstenmeldung bei der Polizei in Saarburg wurde eine groß angelegte Suche unter Federführung der Feuerwehr der VGV Saarburg organisiert, an der sich die Feuerwehr, das THW, das DRK und die Polizei beteiligten.

Eine aufmerksame Bewohnerin aus Kirf konnte einen entscheidenden Hinweis geben, dass sich die Gesuchte wohl am Nachmittag in Kirf aufhielt und nach dem Weg nach Freudenburg fragte. An diesem Haus wurde später auch die Suche nach der Vermissten mit einem Personenspürhund, einem sogenannten Man-Trailer, begonnen. Es handelt sich hierbei um Hunde mit einer Spezialausbildung zum Aufspüren von Fährten einer bestimmten Person.

Der Man-Trailer, der eigens zusammen mit dem 5-köpfigen Rettungsteam des THW Saarbrücken angefordert wurde, konnte die Spur der Vermissten aufnehmen und bis Kollesleuken verfolgen. Gleichzeitig hatte die Einsatzleitung der Feuerwehr das Suchgebiet in Sektoren aufgeteilt und hier mit eigenen Kräften gesucht.

Gegen 22:45 Uhr konnte die Vermisste schließlich im Bereich der „Kollesleuker Schweiz“ durch Feuerwehrkräfte aufgefunden werden.
Sie war ansprechbar und wurde mit leichten Unterkühlungen in ein Trierer Krankenhaus verbracht. Die Ermittlungen über die genauen Umstände des Unglücksfalles dauern noch an.

Die erfolgreiche Suche war den engagierten Rettungskräften zu verdanken. Die Nacht bei gemeldeten Minusgraden hätte die Rentnerin in ihrer hilflosen Lage kaum überlebt… Im Einsatz befanden sich ca. 150 Rettungskräfte der Feuerwehren aus Freudenburg, Kastel, Taben, Trassem, Kirf, Weiten und Orscholz, der Höhenrettung der Saarburger Feuerwehr, der Funkeinsatzzentrale sowie der Rettungshundestaffel von Berufsfeuerwehr und DRK. Weiterhin befanden sich mehrere Rettungswagen des DRK, das THW Saarbrücken und die Polizei Saarburg im Einsatz.

Auch der Verbandsbürgermeister der VGV Saarburg, Jürgen Dixius, verfolgte die Suche und war während der gesamten Einsatzdauer persönlich vor Ort. Er bedankte sich im Nachgang ausdrücklich bei den Rettungskräften für die zügige und professionelle Arbeit.

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