10 Jahre sind es her, dass das TRIFOLION seine Türen öffnete

Mit Tom Gaebel und Ute Lemper

Big Band-Entertainer Tom Gaebel

Als 1962 mit „007 jagt Dr. No“ der erste James Bond Film in die Kinos kommt, ist das der Auftakt zu einer unglaublichen Erfolgsgeschichte: Im Laufe weniger Jahre wird aus dem Geheimagenten ein popkulturelles Phänomen, das die Medienlandschaft bis heute prägt und immer wieder neue Generationen von Fans in die Kinos zieht. Neben den Filmen selbst ist es vor allem die Musik, die sich in das kollektive Gedächtnis einbrennt. Songs wie „Goldfinger“ oder „Diamonds Are Forever“ werden zu Klassikern und begeistern heute wie damals Menschen auf der ganzen Welt. Und man denke an die Stars, die sich im Laufe der Jahre singenderweise die Klinke in die Hand geben: Von Shirley Bassey über Tom Jones, Louis Armstrong und Paul McCartney bis hin zu Madonna und in jüngsten Tagen Adele, die für „Skyfall“ gar einen Oscar erhält. Kein Zweifel: Die James Bond Filme produzieren auch musikalische Hits ohne Ende. Und so wie die Filme reichlich Nachahmer fanden, inspirierte die Musik andere Filmkomponisten und Songwriter dazu, ihrerseits ihren Protagonisten Melodien auf den Leib zu schneidern. Seither wird kaum ein Kinoheld mehr ohne eigenen Song, ohne passende Erkennungsmelodie auf die Leinwand geschickt.

Tom Gaebel, Deutschlands Big-Band-Entertainer-Nr-1, setzt mit seinem neuen Programm „Licence To Swing“ diesen großen Film-Songs ein Denkmal. Er holt dabei nicht nur Geheimagenten, sondern auch viele andere legendäre Leinwandikonen musikalisch auf die Bühne und schickt sie charmant-witzig durch die Gehörgänge. Die perfekte Besetzung für diese Rolle ist Gaebel allemal: Immerhin spielt der bekennende Smokingträger mit seinem Orchester seit jeher die Musik, zu der James Bond Cocktails trinken würde: Eine Mischung aus Big Band und Easy Listening, mit Swing und eben diesem gewissen „Beat“, der das Herz eines jeden Agenten antreibt. „Ich liebe seit meiner Jugend Filmmusik und natürlich lief bei mir die Schallplatte mit den Bond-Hits rauf und runter!“ erzählt der Fachmann in Sachen „Swinging Sixties“, der sich mit dem Song „The Cat“ und dem dazugehörigen Video schon 2014 seinen eigenen Agenten-Soundtrack geschaffen hat. „Wenn man diese Sachen hört, muss man doch einfach sofort grinsen – jeder liebt diese Songs und diesen Sound, aber man bekommt das live leider nie zu hören!“

Chanson-Sängerin Ute Lemper

Das Konzertprogramm ist fast eine Art von “Best of Ute Lemper“, es streift alle musikalischen Kapitel aus Ute Lempers Repertoire, gleichzeitig lässt es viel Raum für Improvisationen und zeigt alle Facetten ihrer Virtuosität. Ute Lemper brilliert hier mit ihrer Inspiration und ihrer spielerischen Auseinandersetzung mit Jazz und Weltmusikeinflüssen.

Die musikalische Reise geht in Berlin los mit Ute Lempers Kernrepertoire von Brecht und Weill und den großen Berliner Kabarett Songs. Sie erobert das poetische Universum der französischen Chansons von Brel, Piaf und Ferre bis hin in die Welt des argentinischen Tangos. Ute Lemper streift die Hinterstrassen von Paris, Berlin, New York und Buenos Aires und lässt alte Geister die Geschichten über Liebe, Verlust, Leidenschaft, Träume, die Vergangenheit und die Zukunft erzählen. Auch Ute Lempers eigene Songs werden vertreten sein und die alten Lieder und Geschichten mit neuen, eigenen Stories über ihr Leben ergänzen.

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