Marx Statue – Ein Geschenk Chinas

Vorerst wird Silhouette am 1. März aufgestellt

Eine Silhouette, die einen visuellen Eindruck von der geplanten Karl Marx-Statue vermitteln soll, wird am kommenden Mittwoch auf dem Simeonstiftplatz aufgestellt. Die Volksrepublik China möchte die Statue Trier als Geburtsort des großen Sozialrevolutionärs zum Jubiläumsjahr 2018 schenken. Karl Marx kam bekanntlich am 5. Mai 1818 in der damaligen Brückergasse 664 (heute Brückenstraße 10) zur Welt. Bereits ein Jahr später bezog die Familie unweit der Porta Nigra ein kleineres Haus in der Simeongasse 1070 (heute Simeonstraße 8). Im Dezember vergangenen Jahres hatte der renommierte chinesische Bildhauer Wu Weishan einen Entwurf für die geplante 4,90 Meter hohe Skulptur, die auf einem 1,40 Meter hohen Sockel stehen soll, präsentiert.

 

Mit dem Schattenriss in Originalgröße soll jetzt eine Vorstellung vermittelt werden, wie sich die spätere Statue in das bauliche Gesamtensemble mit den unterschiedlichen Höhenstufen im Bereich des Simeonstiftplatzes einfügt. Das Dummy im Originalmaßstab ist aus Holz und wurde von den Werkstätten des Theaters angefertigt. Das Podest besteht aus Bühnenbauelementen. Die Aufstellung am 1. März wird von der Firma Pro Musik Veranstaltungstechnik GmbH vorgenommen. Der Aufbau erfolgt am Vormittag. Oberbürgermeister Wolfram Leibe und Baudezernent Andreas Ludwig werden sich gegen 13.30 Uhr den Schattenriss vor Ort anschauen. Der Abbau der Silhouette ist für Donnerstag, 2. März, ab 17 Uhr, vorgesehen. Der Standort mit seinen unterschiedlichen Höhenstufen am Simeonstiftplatz befindet sich in Sichtweite des früheren Wohnhauses der Familie Marx in der Simeonstraße.

 

Einzelheiten über die endgültige Gestaltung der Statue sollen später in enger Abstimmung mit dem Künstler erfolgen. Der Stadtrat wird sich voraussichtlich am 13. März mit der Annahme des Geschenks befassen.

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