Die Kino-Woche: Conni & Co 2 und Bye Bye Man

Schweiger'sche Wohlfühl-Comedy vs. Horror-Flick

Wir haben die aufgeräumte Programm-Übersicht für die kommende Kino-Woche. Neustarts, Empfehlungen und was sonst noch so läuft.

Die genauen Spielzeiten der einzelnen Filme gibt’s auf Cinemaxx.de und bei Broadway Trier.

Neustart(s) der Woche:


Conni & Co 2 – Das Geheimnis des T-Rex

Nach seinen Tatort-Ausflügen als Nick Tschiller war es fast ein wenig ruhig um den deutschen Vorzeige-Star Til Schweiger geworden. Nun meldet er sich mit „Conni & Co 2 – Das Geheimnis des T-Rex“ zurück, allerdings nur hinter der Kamera. Vom Regie-Stuhl aus dirigiert er seine Tochter Emma Schweiger als Conni durch ein kinderfreundliches Familienabenteuer, in dem Conni und ihre Freunde einen Dinoknochen finden und ihre Ferieninsel vor der Kommerzialisierung retten wolen. Schon das Cover des Films sieht in seiner Farbgebung aus wie Schweigers Comedy-Classics „Kokowääh“ und „Keinohrhasen“. So dürfte es auch bei „Conni & Co 2“ in wohlig-langweiligen Braun-Tönen anspruchslose Familienunterhaltung ohne nennenswerte Höhe- und Tiefpunkte geben…

 


The Bye Bye Man

Ein gänzliches anderes Kaliber stellt der Horrorthriller „Bye Bye Man“ dar, in welchem der titelgebende Bösewicht Böses unter den Menschen verbreitet, sie quält, tötet und andere töten lässt. Ob der Schocker was taugt, klärt unser Kino-Experte Markus Huppert übrigens in seiner Review, die ihr morgen exklusiv auf 5vier lesen könnt.

 

Weiterhin im Cinemaxx im Programm:

 

Kopfkino im Broadway

Während es im Cinemaxx immer gerne laut wird, gibt es im Broadway Trier auch leisere Töne zu hören…
 

Ein Dorf sieht schwarz

Die französische Tragikomödie erzählt die Geschichte von dem aus dem Kongo stammenden Arzt Seyolo Zantoko, der 1975 mit seiner Familie in ein kleines Kaff nördlich von Paris zieht und sich mit der Skepsis der Dorfbevölkerung herumschlagen muss, die zum ersten Mal in ihrem Leben einem afrikanischen Arzt begegnen. Das Broadway zeigt den Film sowohl in der synchronisierten Fassung als auch im Original-Ton mit Untertiteln.
 

The Founder

Mit dem oft unterschätzten Charaktergesicht Michael Keaton besetzt, erzählt das biographische Drama „The Founder“ die Geschichte von Ray Kroc, der nach anfänglichem Widerstand der Brüder Mac und Dick McDonald aus einem kleinen Schnellrestaurant im kalifornischen San Bernardino das Fast-Food-Imperium McDonalds aufzubauen. Das Broadway zeigt den Film sowohl in der synchronisierten Fassung als auch im Original-Ton mit Untertiteln.

Des Weiteren laufen:

  • A United Kingdom
  • A United Kingdom (OmU)
  • Bibi & Tina – Tohuwabohu Toal
  • Boss Baby
  • Conni & Co 2 – Das Geheimnis des T-Rex
  • Der junge Karl Marx
  • Die Häschenschule
  • Die Schlümpfe – Das verlorene Dorf
  • Die Schöne und das Biest
  • Es war einmal in Deutschland
  • I am not your negro (OmU)
  • Mary’s Land
  • Moonlight
  • Verleugnung
  • Wilde Maus

Und was läuft an der Uni? Cineasta!

Neben dem Standard-Programm gibt’s an dieser Stelle auch einen Hinweis auf das wöchentliche Kinoprogramm des cineasta an der Universität Trier, wo zweimal wöchentlich (Dienstag und Mittwoch) Filme verschiedenster Genres und Epochen gezeigt werden.
 

Die Physiker

Für Kurzentschlossene gibt es bereits heute Abend (Mittwoch, 19. April) um 20 Uhr im Hörsaal 3 die Kult-Verfilmung des Dürrenmatt-Klassikers „Die Physiker“zu sehen. In einer Irrenanstalt werden drei „harmlose, liebenswerte, lenkbare, leicht zu behandelnde und anspruchslose Irre“ untergebracht, die sich als Physiker ausgeben. Doch Einstein, Newton, der davon überzeugt ist, Einstein zu sein und Möbius, der sich gleichzeitig für König Salomon hält, scheinen alles andere als drei harmlose Spinner zu sein. Nacheinander erdrosseln die drei ihre Krankenschwestern im privaten Sanatorium der Frau Dr. von Zahnd und stellen Inspektor Voß vor ein Rätsel. In den Ermittlungen offenbaren sich die Geheimnisse und die wirklichen Motive der Physiker, die nun eine neue Frage aufwerfen: Wer ist hier der eigentliche Irre? Handlungstreu hält sich der Film von Fritz Umgelter an Dürrenmatts Tragikomödie „Die Physiker“ und visualisiert das Groteske in einem schwarz-weißen Irrwitz auf der Leinwand. Empfehlenswert für alle, die der Überzeugung sind, das Buch sei der jeweiligen Verfilmungen immer vorzuziehen.

Im Vorfeld wird der Kurzfilm „The Centrifuge Brain Project“ gezeigt.

 


Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Am Dienstag, den 25.4 präsentiert das CineAsta um 20 Uhr im Hörsaal 3 das letztjährige „Harry Potter“-Prequel „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“. Harry Potter? Voldemord? Der Orden des Phönix? Wer oder was soll das sein? Ja, richtig. Wir befinden uns knapp 70 Jahre vor der Handlungvon „Harry Potter und der Stein der Weisen“. Die Zeit ist eine andere: Während in Großbritannien die Existenz von Zauberern und Hexen bekannt ist, zieht man es in den Vereinigten Staaten vor, im Untergrund zu agieren. Wenn nun der berühmte Magizoologe Newt Scamander (Eddie Redmayne) mit einer Reihe magischer wie verbotener Tierwesen in einem Koffer nach New York kommt, wird schon nichts schiefgehen, oder? Es sei denn, die Koffer werden versehentlich vertauscht. Diese Prämisse bietet die Grundlage für eine ganze Reihe seltsamer Ereignisse, von denen ihr euch im Kino selbst ein Bild machen könnt!

Im Vorfeld wird der Kurzfilm „Der Elefant und das Fahrrad“ gezeigt.
 

A Girl Walks Home Alone At Night (OmU)

Wenn jemand als „the next Tarantino“ gepriesen wird, muss der Filmfan zwangsweise aufhorchen und am besten am Mittwoch, den 26.4 um 20 Uhr im Hörsaal 3 auftauchen. Von Ana Lily Amirpour, einer amerikanischen Filmemacherin mit iranischen Wurzeln, darf man noch einiges erwarten. Ihr Debut-Langfilm „A Girl Walks Home Alone at Night“ war die Entdeckung des Jahres 2014 und tauchte auf vielen Bestenlisten auf. Von ihr selbst mit den Worten „Iranian Vampire Spaghetti Western“ beschrieben, deutet in die Untiefen des Genrefilms hin, ist aber dann doch ganz anders. Menschenleere Wüsteneien weichen einer geisterhaften, von Schwerindustrie gezeichneten Stadt. Wortkarge Helden werden gegen den tiefsten Morast menschlicher Existenz getauscht. Den schwarz-weißen, von starken Kontrasten gezeichneten und an Filme von Independent-Legende Jim Jarmusch erinnernden Bildern entspringt eine Magie, der man sich nur schwerlich widersetzen kann. Der Film wird in persischer Sprache mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Im Vorfeld wird der Kurzfilm „Bewährung“ gezeigt.

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