Der Beste Schoppen Mosel 2017

Hauptpreis geht an "Himmelreich Weine" in Graach

Die besten Schoppen gibt‘s im Himmelreich. Gastgeber wurden für ihre offenen Ausschankweine im Gastronomie-Weinwettbewerb „Der Beste Schoppen Mosel“ ausgezeichnet.

Trier / Krön. Die besten Schoppenweinkarten der Mosel-Region finden Weinfreunde in Graach, Bernkastel-Kues, Ediger-Eller, Wittlich und Meerfeld. Die Sieger im Gastronomie-Weinwettbewerb „Der Beste Schoppen Mosel 2017“ wurden in der Weinbrunnenhalle in Kröv ausgezeichnet. Der Hauptpreis geht an das Lokal „Himmelreich Weine“ in Graach.

Bevor die besten Schoppenwirte ihre Preise entgegennehmen konnten, wurden im Juni und Juli 1.410 Weine von 269 Weinerzeugern im großen Test der offenen Ausschankweine von Mosel, Saar und Ruwer bewertet. 192 gastronomische Betriebe von Mosel, Eifel und Hunsrück sowie darüber hinaus hatten ihre Schoppenweine zum Wettbewerb eingereicht. Das Projekt wird gemeinsam von Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Industrie- und Handelskammer Trier, DLR Mosel, DEHOGA Rheinland-Pfalz und Moselwein e.V. veranstaltet. Die zum Wettbewerb eingereichten Weine wurden in einer Vor- und einer Finalrunde nach einem 7-Punkte-Schema verdeckt probiert und bewertet. 1.313 der eingereichten Weine erhielten das offizielle Prüfsiegel „Der Beste Schoppen – Ausgezeichnet“.

„Fruchtig, schlank, finessenreich und konsumentenfreundlich – typisch Mosel eben“, so beschrieb Dr. Jan Glockauer, Hauptgeschäftsführer der IHK Trier, die 2016er Schoppenweine, als er die 250 Gäste der Siegerpräsentation begrüßte. Er hob die Bedeutung des Wettbewerbs zur Förderung der Zusammenarbeit der Akteure in Gastronomie und Weinwirtschaft hervor. Staatssekretär Andy Becht vom rheinland-pfälzischen Weinbauministerium würdigte den Schoppen-Wettbewerb in seinem Grußwort als „wichtiges, niedrigschwelliges Angebot“ für die Ansprache breiter Verbraucherschichten. Das Projekt habe in den vergangenen 19 Jahren einen großen Beitrag zur Qualitätsentwicklung im Anbaugebiet geleistet, so Ökonomierätin Christa Klaß vom Vorstand der Landwirtschaftskammer und Weinbaupräsident Rolf Haxel in einer von Mosel-Weinkönigin Lisa Schmitt moderierten Talkrunde. Mit den Bausteinen Regionalität und Qualität seien die heimischen Gastronomen erfolgreich, das zeige sich auch beim „Besten Schoppen“, sagte Lothar Weinand, Vizepräsident des DEHOGA-Landesverbandes. „Wir brauchen keine anderen Weine in der heimischen Gastronomie“, lautete sein Fazit.

Die Lokale mit der besten Gesamtwertung durften sich über wertvolle Preise freuen. Vorjahressieger Sammy Hackländer erhielt erneut den mit 1.000 Euro dotierten Hauptpreis der Volks- und Raiffeisenbanken der Region. Die Schoppenweinauswahl in seinem neuen Lokal „Himmelreich Weine – Essen und mehr“ in Graach überzeugte die Prüfer in Vor- und Finalrunde. Zwei der Siegerweine aus den elf Wettbewerbskategorien werden im „Himmelreich“ angeboten.
Auch im Rotenberg PT Hotel in Wittlich werden zwei der Siegerweine serviert. Ute Engel, die 2015 den Hauptpreis im Wettbewerb erhielt, gewann den Preis des DEHOGA im Wert von 500 Euro. Frank Weiler vom Natur Pur Hotel Maarblick in Meerfeld – seit vielen Jahren erfolgreicher Teilnehmer des Wettbewerbs – nahm den Preis der Moselweinwerbung im Wert von 300 Euro entgegen. Auch im Maarblick stehen zwei der diesjährigen Siegerweine auf der Karte.
Der Titel „Neuentdeckung des Jahres“ und der damit verbundene Preis des Gerolsteiner Brunnens im Wert von 500 Euro ging an das Bistro „La Fleur“ in Bernkastel-Kues. Das Rathaus-Stübchen in Ediger-Eller des Weingutes Theisen aus Nehren wurde als bestes „Weingut mit angeschlossener Gastronomie“ mit dem Preis von Spiegelau Kristallglas im Wert von 500 Euro geehrt.

Die Siegerweine in den elf Weinkategorien und die entsprechenden Lokale sind:

Riesling trocken: 2016er Riesling Qualitätswein trocken, Weingut Goerg, Neumagen-Dhron; im Ausschank im Hotel-Café am Römerschiff in Neumagen-Dhron.
Riesling halbtrocken: 2016er Graacher Himmelreich Riesling Hochgewächs halbtrocken, Weingut Kees-Kieren, Graach; im Ausschank bei Himmelreich Weine, Graach, sowie im Hotel-Restaurant Zeltinger Hof in Zeltingen.
Riesling fruchtsüß: 2016er Schieferterrassen Riesling Qualitätswein, Weingut Theisen, Nehren; im Ausschank im Rathaus-Stübchen in Ediger-Eller.
Elbling trocken: 2016 Urgestein Elbling Qualitätswein trocken, Weingut Frieden-Berg, Nittel; im Ausschank im Rotenberg PT Hotel in Wittlich.
Elbling halbtrocken: 2016er Elbling Qualitätswein halbtrocken, Weingut Heinz Dehren, Ellenz-Poltersdorf; im Ausschank im Hotel-Restaurant Dehren in Ellenz-Poltersdorf.
Rivaner trocken: 2016 Rivaner Qualitätswein trocken, Weingut Rosenhof, Maring; im Ausschank im NaturPur Hotel Maarblick in Meerfeld, im Restaurant Kölchens in Bernkastel-Kues und im Restaurant Altes Brauhaus in Bernkastel-Kues.
Rivaner halbtrocken: 2016 Rivaner Classic, Weingut Michael Hank, Mehring-Lörsch; im Ausschank im Hotel zum Fährturm in Mehring.
Weiße Burgundersorten trocken: 2016 Grauburgunder Qualitätswein trocken, Weingut Philipps-Eckstein, Graach-Schäferei; im Ausschank bei Himmelreich Weine in Graach, im La Fleur in Bernkastel-Kues, im Restaurant Moselperle in Wolf und in der Winzerwirtschaft Philipps-Eckstein.
Weiße Burgundersorten halbtrocken: 2016 Nitteler Rochusfels Auxerrois Qualitätswein feinherb, Weingut Hubertus M. Apel, Nittel; im Ausschank im NaturPur Hotel Maarblick in Meerfeld und in der Weinstube Apel in Nittel.
Rosé/Weißherbst/Blanc de noir: 2016 Trittenheimer Spätburgunder blanc de noir Qualitätswein trocken, Weingut Claes Schmitt Erben, Trittenheim; im Ausschank im Gasthaus Herrig in Meckel.
Rotwein: 2015 Cuvée Barrique Rotwein Qualitätswein trocken, Reis feine Weine, Briedel; im Ausschank im Rotenberg PT Hotel in Wittlich.

Die prämierten Weine erkennt der Gast im Lokal an den Siegeln „Der Beste Schoppen“ in der Weinkarte und auf den Flaschen. Die „Häuser der Besten Schoppen“ haben mindestens drei Jahre im Wettbewerb für mindestens zwei Drittel ihrer Schoppenweine Auszeichnungen erhalten und sind mit einer speziellen Plakette gekennzeichnet. Diese Plakette „Haus der Besten Schoppen“ erhielten 2017 erstmals folgende Teilnehmer:
Weinstube-Restaurant Weingut Gehlen in Trier-Tarforst, Weinstube Weich in Riol, Gutsstube Dixius in Mehring, Gästehaus Vinum in Leiwen, Hotel zur Brücke in Minheim, La Fleur in Bernkastel-Kues,
Mosel-Schiffstouristik Danielmeier in Bernkastel-Kues, Rotenberg PT Hotel in Wittlich, Das Neue Moselschlößchen in Traben-Trarbach, Antoniuskeller in Zell, Weinbar Alte-Stadtmauer in Zell, Hotel Mosella in Bullay, Hotel-Restaurant Weinhaus Berg in Bremm, Straußwirtschaft Zum Weinfass in Bruttig-Fankel, Hotel Weinhaus Traube in Ernst, VinoForum in Ernst, Hotel und Weinrestaurant Alte Thorschenke in Cochem und Seehotel am Stausee in Gerolstein. Bei dieser Auszeichnung wurde auch wieder deutlich, dass auch Lokale außerhalb der Region ein gutes Schoppenweinangebot von der Mosel anbieten. Das Hotel & Restaurant Parkschlößchen in Maasdorf im Kreis Elbe-Elster in Brandenburg wurde ebenfalls in die Runde der Häuser der Besten Schoppen aufgenommen.

Alle ausgezeichneten Betriebe und weitere Informationen sind auf der Internetseite www.derbesteschoppen.de aufgelistet.

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