Buntes: 80 Sicherheitsberater für Senioren treffen sich zum Erfahrungsaustausch

Einmal im Jahr treffen sich die ehrenamtlich tätigen Sicherheitsberater für Senioren des Polizeipräsidiums Trier zu einem gemeinsamen Austausch. Das diesjährige Treffen fand Anfang August in den Räumen der Bereitschaftspolizei in Wittlich-Wengerohr statt.

Die Tagungsteilnehmer, darunter Ausbildungsleiter Esseln (1. Reihe, 1. von links) und Polizeipräsident Schömann (1. Reihe 3. von links), Foto: Polizeipräsidium Trier

80 Sicherheitsberater für Senioren folgten der Einladung nach Wittlich, darunter 29 neu ausgebildete Sicherheitsberater. Die „Neuen“ hatten sich auf eine Ausschreibung in den Medien hin gemeldet.

Polizeipräsident Lothar Schömann begrüßte die Teilnehmer zu Beginn der Tagung und bedankte sich ausdrücklich für ihr ehrenamtliches Engagement und die gute Zusammenarbeit mit der Polizei. Schömann freute sich besonders, dass zu den neu ausgebildeten Sicherheitsberatern auch drei mit Migrationshintergrund gehören.

Ausbildungsleiter Elmar Esseln vom Zentrum Polizeiliche Prävention in Trier informierte über aktuelle Betrugsmaschen zum Nachteil von Senioren, wie Enkeltrick und Schockanrufe. Weitere Themen der Tagung in Wittlich waren der Brandschutz und „Sucht im Alter“. Abgerundet wurde das Programm durch eine Vorführung der Diensthundestaffel der Polizei auf dem Sportplatz der Bereitschaftspolizei.

Nach ihrer Ausbildung werden jetzt auch die neuen Sicherheitsberater für Senioren im Einsatz sein, um mitzuhelfen, das subjektive Sicherheitsgefühl der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger zu verbessern. Gerade bei älteren Menschen ist die Furcht vor Verbrechen allgemein deutlicher ausgeprägt als den bei jüngeren.

Seniorensicherheitsberater

  • erhalten eine besondere Ausbildung durch die Polizei
  • sind Multiplikatoren, die Tipps und Erfahrungen in Sachen Sicherheit weitergeben
  • beraten kostenfrei in Einzelgesprächen und bieten Vorträge für Vereine und in Altenheimen an
  • stehen bei Bedarf mit Rat und Tat zur Seite
  • fungieren – dort wo es Hemmschwellen gibt – als Bindeglied zwischen Senioren und der Polizei

In allen Verbandgemeinden im Bereich des Polizeipräsidiums Trier und in der Stadt Trier gibt es Sicherheitsberater für Senioren, die ihren älteren Mitbürgern bei Fragen zum Thema Sicherheit weiterhelfen. Die Erreichbarkeiten finden Sie in den örtlichen Amts- oder Mitteilungsblättern.

 

Foto zeigt die Tagungsteilnehmer, darunter Ausbildungsleiter Esseln (1. Reihe, 1. von links) und Polizeipräsident Schömann (1. Reihe 3. von links)

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