Eintracht Trier rüstet sich für das Projekt Klassenerhalt

Cinar und Papadimitriou kommen

Am heutigen Donnerstag ist Eintracht Trier in die Wintervorbereitung 2017 gestartet. Pünktlich zum Auftakt hat der SVE heute zwei weitere Neuzugänge verpflichtet: Abwehrspieler Josef Cinar, der bereits von 2008 bis 2011 beim SVE spielte, kehrt zurück an die Mosel. Christos Papadimitriou kommt für die Außenbahnen.

Trier. Trainingsstart im Moselstadion: Bei kalten Temperaturen bat Eintracht-Trainer Oscar Corrochano zur ersten Einheit. Mit dabei war zum ersten Mal wieder nach seiner schweren Verletzung Defensivspieler Simon Maurer. Er hatte sich am Anfang der Saison das Kreuzband angerissen und wurde konservativ behandelt. Maurer befindet sich derzeit in der Aufbauphase.

Über die Winterpause haben die Spieler individuelle Trainingspläne bekommen, um unter optimalen Voraussetzungen in die Vorbereitung einsteigen zu können. Die erste Trainingseinheit war ein leichter Aufgalopp und am Freitag wartet ein Laktattest. Das erste Testspiel findet in etwas mehr als einer Woche (Samstag 14.01.) gegen die SG Schoden/Ockfen/Irsch statt (Spielort Irsch).

Heute mittrainiert haben die beiden Neuzugänge Robin Binder (kam von der SG Sonnenhof Großaspach) und Antonyos Celik (kam von Syrianska FC). Außerdem gibt es noch zwei weitere neue bzw. altbekannte Gesichter: Josef Cinar, der den meisten Eintracht-Fans noch unter dem Spitznamen „Jupp“ bekannt ist, wechselt vom türkischen Zweitligisten Gaziantep Büyüksehir zurück in die Römerstadt. Bereits von 2008 bis 2011 trug Cinar das Trikot der Eintracht und war Fan-Liebling, ehe er in die dritte Liga zu Wacker Burghausen wechselte. Nach einer weiteren Drittliga-Station beim Chemnitzer FC wechselte er in die erste türkische Liga zu Kayseri Erciyesspor. Zuletzt spielte der gebürtige Bremer bei Gaziantep Büyüksehir, wo er 33 Zweitliga-Spiele absolvierte. In Deutschland bestritt der Innenverteidiger neben zahlreichen Regionalliga-Spielen 88 Drittliga-Spiele für Wacker Burghausen und den Chemnitzer FC. Der 32-jährige unterschreibt bei der Eintracht einen Vertrag bis zum Sommer 2019.

„Es ist ein sehr schönes Gefühl, wieder hier zu sein. Ich habe die Eintracht nie aus den Augen verloren und hatte noch Kontakt zu meinen alten Mitspielern Michael Dingels und Torge Hollmann“, freut sich „Jupp“ über die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Mit seiner Erfahrung möchte er zusammen mit der Eintracht den Klassenerhalt schaffen. „Es wird zwar eine schwierige Aufgabe, aber wir können sie lösen. Dafür müssen wir jetzt eine gute Vorbereitung absolvieren, um für die Rückrunde gewappnet zu sein.“

Neben Cinar kann Eintracht Trier eine weitere Verpflichtung bekannt geben: Christos Papadimitriou wechselt vom FC Internationale Leipzig in die älteste Stadt Deutschlands. Der ehemalige griechische Jugendnationalspieler kann auf beiden Außenbahnen sowohl offensiv als auch defensiv spielen. In der Jugend wurde der 22-jährige bei AEK Athen ausgebildet, wo er im Jahr 2012 sogar fünf Spiele in der ersten griechischen Liga absolvierte. Anschließend führte sein Weg nach Deutschland zu Rasenballsport Leipzig, zum österreichischen Zweitligisten FC Liefering und schließlich zu FC Internationale Leipzig.

„Mit Josef Cinar haben wir genau den Spieler bekommen, den wir gesucht haben. Besonders nach der Vertragsauflösung von Adrian Schneider hatten wir in der Abwehr Bedarf. Er kennt den Verein und das Umfeld, wodurch er keine lange Eingewöhnungsphase benötigt. Darüber hinaus ist er sehr erfahren und konnte sich national und international in höheren Ligen beweisen. Mit Christos Papadimitriou haben wir einen sehr flexiblen Spieler verpflichtet, der sich ebenfalls schon in höheren Ligen beweisen konnte“, sagt SVE-Trainer Oscar Corrochano zu den beiden Neuverpflichtungen.

Stichworte:

Kommentare (0)

Trackback URL | RSS

Antworten

Wir freuen uns über Kommentare und möchten allen Lesern die Möglichkeit geben, kritisch zu den Themen und Artikeln Stellung zu beziehen und ihre Meinung kundzutun. Wir behalten uns das Recht vor, jeden Kommentar vor Veröffentlichung redaktionell zu überprüfen und nur Kommentare freizuschalten, die sich sachlich mit dem Thema des Beitrags beschäftigen.
Spielregeln