Gladiators auf Augenhöhe mit Jena

Gladiators unterliegen Jena im zweiten Halbfinalspiel

Nach der Auswärtsniederlage am vergangenen Donnerstag haben die Gladiators Trier auch das zweite Playoff-Halbfinal-Spiel verloren.  Die Moselstädter mussten sich vor 3.787 Zuschauern in der Arena Trier Science City Jena mit 59:69 (30:31) geschlagen geben.

Trier / Jena. Die Gladiatoren starteten mit Kevin Smit, Brandon Spearman, Simon Schmitz, Dwayne Evans und Jack Eggleston in ein furioses erstes Viertel. Bereits nach wenigen Minuten zeigte sich den Trierer Basketballfans ein Spiel auf Augenhöhe. Jena überzeugte vor allem in der Defensive und zwang die Schützlinge von Marco van den Berg immer wieder zu „Last-Minute-Abschlüssen“. Doch Simon Schmitz, Tim Weber und Jack Eggleston überzeugten in den ersten zehn Minuten mit starken Würfen und trugen zum zwischenzeitlichen 10:0-Lauf der Gladiatoren bei (17:8). Björn Harmsen änderte die Taktik seines Teams. Ermen Reyes-Napoles und Routinier Immanuel McElroy ebneten einen ebenfalls beeindruckenden 7:0-Lauf der Gäste (17:15). Mit 19:19 ging es in die Viertelpause.

Im zweiten Spielabschnitt nahmen sich beide Teams nicht viel. Immer wieder schafften es die Hausherren wichtige Treffer zu landen – immer wieder konterte Jena. Simon Schmitz und Immanuel McElroy leiteten auf beiden Seiten das Geschehen. Die Zuschauer sahen sowohl in der Defensive als auch in der Offensive hochklassigen Basketball. Trier überzeugte in dieser Phase durch ein starkes Rebounding am gegnerischen Korb (17 Offensiv-Rebounds in der ersten Halbzeit). Mit einem Punkt Rückstand (30:31) ging es in die Kabine.

Jack Eggleston eröffnete das dritte Viertel mit einem krachenden Dunking (32:31). Die Arena stand Kopf. Science City antwortete eindrucksvoll und lies durch einen Dreier das Publikum verstummen (32:34). Anschließend wieder das gleiche Bild wie im zweiten Spielabschnitt: Trier legte vor, Jena zog nach. Erst vier Minuten vor dem letzten Viertel schafften es die Gladiators sich abzusetzen (47:41). Doch Jena legte in Person von Marcos Knight nach. Durch vier aufeinanderfolgende Punkte und einen Korbleger von Immanuel McElroy gelang den Ostthüringern der Ausgleich (47:47). Marco van den Berg reagierte mit einer Auszeit und gab seiner Mannschaft einen neuen Plan mit auf den Weg. Kwadzo Ahelegbe und Jack Eggleston setzten diesen um und sorgten für eine Führung vor dem letzten Viertel (50:47).

Den abschließenden Spielabschnitt begannen die Gladiators aggressiv und konzentriert. Dwayne Evans und der sehr gut aufgelegte Eggleston hielten den Abstand zu Jena bei vier Punkten (53:49). Doch nun nahmen Marcos Knight und Immanuel McElroy das Heft in die Hand und erhöhten erfolgreich den Druck auf die Defensive der Gladiators (55:57). Jack Eggleston schaffte den Ausgleich zum 57:57. Science City zeigte in der Folge seine Abgeklärtheit – zwei Dreier von Lars Wendt brachten die Vorentscheidung (57:63). Trier schaffte es nicht mehr, die Gäste in Bedrängnis zu bringen und verlor am Ende mit 59:69.

Marco van den Berg zeigte sich auf der abschließenden Pressekonferenz von der Leistung der Gäste beeindruckt: „Jena hat heute wie ein Aufsteiger gespielt und tollen Basketball gezeigt. Immanuel McElroy ist unglaublich. Er leitet das Spiel auf eine einzigartige Weise. Ich kann meinen Spielern nur schwer einen Vorwurf machen. Das Team von Björn Harmsen hat sich den Sieg verdient.“

Durch die Niederlage am Samstagabend brauchen die Gladiators beim Auswärtsspiel am kommenden Montag einen Sieg gegen Jena. Andernfalls ziehen die Saalestädter in das Playoff-Finale ein und sichern sich damit sportlich das Aufstiegsrecht.

Tip-Off in der Sparkassen Arena ist um 19:30 Uhr. Sportdeutschland.tv überträgt die Partie live.

Scouting:

Simon Schmitz (15 Punkte/4 Rebounds/0 Assists), Jack Eggleston (11/5/0), Justin Raffington (9/3/0), Dwayne Evans (7/9/1), Brandon Spearman (7/5/1), Kwadzo Ahelegbe (5/3/2), Tim Weber (3/1/2), Kilian Dietz (2/6/1), Sebastian Herrera (0/3/1), Kevin Smit (0/0/1), Rupert Hennen (n.e.), Marian Dahlem (n.e.)

 

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