Elversberg und Kassel vor direktem Duell

Die nächsten Wochen werden die Tabelle der Regionalliga Südwest nicht nur endlich begradigen, sondern im Kreis der verbliebenen Kandidaten für die Drittliga-Relegation auch für einige entscheidende Momente sorgen. Eintracht Trier hat dabei seine leisen Träume mit dem 5:0-Spektakel gegen Bayern Alzenau aufrecht erhalten. Mehr als nur träumen dürfen derzeit vor allem die SV Elversberg, die trotz der wenigsten Spiele (27) den Platz an der Sonne belegt, und der KSV Hessen Kassel. Am Mittwochabend treffen beide Teams im absoluten Spitzenspiel aufeinander. Weitere High-Noons zwischen Vereinen im Dunstkreis der ersten beiden Plätze stehen in nächster Zeit ebenso an.

Jubel gegen Alzenau. Der SVE darf weiter träumen. Foto: www.5vier.de

Während das Team von Trainer Roland Seitz seine Aufgabe gegen den tief stehenden Gegner aus den Niederungen des Tableaus eindrucksvoll bewältigte (5vier berichtete), gaben sich zwei der heißesten Konkurrenten um die Relegation leider ebenfalls keine Blöße: Der 1.FC Kaiserslautern II rang am Samstag die Zweitvertretung der Frankfurter Eintracht durch Tore von Mario Pokar (71.) und Sebastian Jacob (86.) mit 2:0 nieder und hat nach 30 Spielen nun 52 Punkte auf der Habenseite.

Am Sonntag gelang dann auch Hessen Kassel ein enorm wichtiger Dreier beim SC Freiburg II (1:0, Tor durch Gabriel Gallus). Bei erst 28 Spielen und 52 Punkten haben sich die Nordhessen damit eine komfortable Ausgangsposition erarbeitet. Trier rangiert mit einer Partie mehr vier Punkte dahinter (48) auf Rang 5.

Viele direkte Duelle stehen an

Das Spiel der Eintracht am Dienstag gegen den FC Homburg (19 Uhr, Moselstadion) ist angesichts des Rest-Spielplans besonders wichtig und könnte Grundlage für einen erfolgreichen Schlussspurt sein. Gelingt ein Sieg, darf man 24 Stunden später zusehen, wie sich die Konkurrenz die Punkte weg nimmt, wenn im absoluten Top-Spiel die SV Elversberg den KSV Hessen Kassel empfängt. Eine Kasseler Niederlage würde bedeuten, dass die Jungs mit der Porta auf der Brust endgültig zurück wären im Aufstiegsrennen.

Hoffenheim II demnächst gegen Kassel und FCK II

Und auch in den folgenden Wochen stehen für die Spitzenteams der Liga weitere richtungsweisende Partien an. Während die Eintracht nächsten Samstag (hoffentlich mit den drei Zählern aus dem Homburg-Spiel) zum Spannungsgipfel bei den FCK-Youngstern reist, hat besonders die TSG Hoffenheim II (Platz 4, punktgleich mit Trier bei einem Spiel weniger) ein hartes Programm vor der Brust. Am Freitag geht es zum schweren Auswärtsspiel bei der SG Sonnenhof Großaspach, die sich nach der 1:2 Niederlage in Ulm vom Wochenende wohl allerdings von allen Relegationsträumen verabschieden muss (30 Spiele, 45 Punkte). Danach treten die Kraichgauer am 30.4. bei Hessen Kassel an und empfangen am 8. Mai Kaiserslautern II.

Gelingt ein Dreier gegen Homburg, kommt es zum High-Noon auf dem Betzenberg. Foto aus dem Hinspiel: Anna Lena Grasmück

Die vielen direkten Duelle werden Aufschluss geben, wer der fünf verbleibenden heißen Anwärter (Elversberg, FCK II, Kassel, Hoffenheim II, SVE) die größten Ambitionen Richtung Liga 3 hegen darf. Elversberg könnte mit einem Sieg gegen Kassel bereits einen Big Point landen. Hoffenheim hat sehr schwere Wochen vor sich. Und für die Eintracht sowie Kaiserslautern II bietet sich im direkten Duell die Möglichkeit, dem Fortbestand der Hoffnungen einen gehörigen Schub zu verleihen.

Hier geht es zur aktuellen Tabelle der Regionalliga Südwest.

Nachholspiele Dienstag / Mittwoch:

  • Di., 18.30 Uhr: SSV Ulm – Waldhof Mannheim
  • Di., 19 Uhr: Eintracht Trier – FC Homburg
  • Mi., 18 Uhr: Eintracht Frankfurt II – SC Freiburg II
  • Mi., 19 Uhr: SV Elversberg – Hessen Kassel
  • Mi., 19 Uhr: SC Idar-Oberstein – SC Pfullendorf

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