TBB Trier: Von Daddys, Musikfreaks, Tänzern und Leseratten

Am Donnerstag startet die Beko BBL - Mathis Mönninghoff stellt das Team der TBB Trier vor

Aufgezeichnet von Florian Schlecht

Am Donnerstag startet die TBB Trier mit dem Heimspiel gegen Rasta Vechta in die Basketball-Bundesliga. Vor dem Auftakt stellt Nationalspieler Mathis Mönninghoff für 5vier die neue Mannschaft vor.

Mathis Mönninghoff, TBB Trier

Mathis Mönninghoff stellt seine Mitspieler vor. Fotos (6): Thewalt

Andreas Seiferth: „Unseren neuen Kapitän kenne ich ja schon etwas länger. Andi ist ein sehr bodenständiger Mann, der weiß, was er will. Er ist eine treue Seele, mit der man immer reden kann und die immer einen Witz parat hat. Basketballerisch wissen wir alle, was er kann. In engen Spielen nimmt er am Ende auch mal den Ball in die Hand und kann scoren. Das brauchen wir auch in diesem Jahr von ihm.“

Jermaine Bucknor, TBB TrierJermaine Bucknor: „Jermaine ist vor einiger Zeit Vater geworden. Er spricht in der Kabine momentan viel über sein Kind, was ich echt schön finde. In unserer Mannschaft ist er auch der Daddy. Er steht immer als Ansprechpartner bereit, hat Erfahrung und ist ein richtig guter Teamkollege. Spielerisch haben die Fans gesehen, was wir von ihm erwarten können. Er wird an seine Leistungen anknüpfen und noch eine Packung drauflegen.“

Jermaine Anderson: „Da wir Jermaine Bucknor nur ‚Buck‘ nennen, wird Jermaine Anderson auch wirklich ‚Jermaine‘ genannt. Er ist durch seine Einsätze mit der kanadischen Nationalmannschaft erst später zu uns gestoßen, hat sich aber sehr gut integriert und passt zur Mannschaft. Jermaine ist ein ruhiger und guter Mensch. In den Testspielen war schon deutlich zu sehen, dass er eine tragende Rolle übernehmen und das Team führen kann.“

Trevon Hughes, TBB Trier (2)Trevon Hughes: „Er ist ein sehr guter Tänzer, hat immer einen Spruch parat und macht jeden Quatsch mit. Trevon ist vor und nach dem Training immer der Erste, der an der Anlage in unserer Kabine seine Musik anschließt. Am liebsten hört er amerikanischen Hip Hop. Sportlich ist er eine echte Granate. Er kann aus jeder noch so unmöglichen Situation scoren oder was kreieren. Die Qualitäten sind unglaublich und werden uns besonders in Phasen helfen, in denen es nicht so gut läuft.“

Laurynas Samenas: „House-Musik aus seinem Heimatland Litauen ist genau sein Ding. Er ist unternehmungslustig, ist gerne in der Stadt und fährt auch mal mit uns nach Luxemburg. In unserem Team ist er der Schütze Nummer 1, weil er aus der Distanz krass trifft. Die Fans werden einige spektakuläre Dreier von ihm sehen.“

Warren Ward, TBB TrierWarren Ward: „Warren ist ein Musikfreak und unheimlich interessiert in DJ-Sachen. Immer, wenn wir unterwegs sind, guckt er, was der DJ so macht. Den Job würde ich ihm auch zutrauen. Er meint aber, dass er da noch viel lernen kann. Schade, dass er sich ausgerechnet dann verletzt hat, als er nach seinem Wechsel aus Kanada gerade im europäischen Basketball angekommen war. Ich bin mir aber sicher: Warren kommt schnell zurück. Und wir werden ihn auch brauchen.“

Vitalis Chikoko: „Er ist ein ruhiger Typ, der gerne am Handy rumhängt. Das ist genau sein Ding. Immer, wenn man ihn sieht, schreibt er irgendwem. Sportlich hat ‚Vitah‘ durch die Camps im Sommer echte Fortschritte gemacht und seinen Wurf enorm verbessert. Nach seinen Knieproblemen muss man aber sehen, wie fit er zum Start ist.“

Stefan Schmidt, TBB TrierStefan Schmidt: „In unserem Team heißt er nur ‚Steps‘. Warum das so ist, weiß ich nicht. Als ich im Sommer zur A2-Nationalmannschaft gestoßen bin, haben ihn alle so genannt. Da habe ich einfach mitgemacht. „Steps“ ist ein gechillter, ruhiger Typ. Ich weiß, dass er viel liest. Gerne auch im Freien, wenn die Sonne scheint. Dann sucht er sich einen Platz in der City und nimmt ein Buch mit. In der Preseason haben wir gesehen, dass er ein richtig guter Back-Up für Andi ist und sein Ding machen wird.“

Anthony Canty: „Der ‚Toni‘ ist ein lustiger Typ, mit dem es nie langweilig wird. Ich mag ihn gerne, man kann gut mit ihm reden. Am besten über Frauen. Ich kenne ihn schon von der A2-Nationalmannschaft. ‚Toni‘ hat sich gut entwickelt und einen Schritt nach vorne gemacht. Er hat gezeigt, dass er ein Team leaden kann, womit ich so schnell nicht gerechnet hätte. Ich hoffe, dass er in der Bundesliga an die Entwicklung anknüpft.“

Andreas Wenzl, TBB Trier (2)Andreas Wenzl: „Wir nennen ihn nur ‚den Wenzl‘, weil wir mit Andreas Seiferth schon einen ‚Andi‘ in der Mannschaft haben. Durch die Unterscheidung kommen auch die Coaches besser zurecht. Beeindruckend finde ich beim ‚Wenzl‘, wie er nach einem Jahr Pause durch seine krasse Knieverletzung reingekommen ist. Oft bleibt dann im Kopf ja was zurück, sagt man. Er geht aber so zum Dunking hoch, als wäre nie was gewesen.“

Luka Buntic: „Was er gut kann: Spieler und Trainer imitieren. Das macht Luka immer auf eine extrem lustige Weise, dass wir alle lachen müssen. Auf dem Court hat er einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht. Als ich im Sommer nach Trier zurück kam, fragte ich mich: Ist das noch derselbe Luka? Er hat seinen Wurf verbessert, an seinem Drive und dem Körper gearbeitet. Ich würde ihm wünschen, dass er in der Bundesliga auf mehr Einsatzminuten kommt.“

Johann Fritzen und Marian Dahlem: „Unsere Nachwuchstalente im Kader. Was ich bei beiden gut fand: Sie haben vom ersten Training an keine Angst gezeigt. Dabei kannten sie uns gar nicht und waren vorher nie bei den Profis. Sie haben aber ihr Ding gemacht.“

+++Gewinnspiel+++

5vier verlost für den Bundesliga-Auftakt der TBB Trier gegen Rasta Vechta (Donnerstag, 20 Uhr) 3×2-Sitzplatzkarten. Hier geht es zum Gewinnspiel. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück!

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