Zwei schwere Unfälle fordern Verletzte

Kollisionen in der Trierer Region

Ein Reifen platzt und der Wagen gerät ins Schleudern. Dann kollidiert auch noch ein Sattelzug mit dem PKW. Zur selben Zeit ereignet sich ein Unfall in Wittlich mit einer 6-köpfige Familie und Baby. Die Unfälle forderten verletzte Personen und hohe Sachschäden.

Trier/Wittlich. Am gestrigen Nachmittag kam es fast zeitgleich auf der BAB A-1 zwischen den Anschlussstellen Wittlich-Mitte und Hasborn zu zwei Verkehrsunfällen mit insgesamt einer schwerverletzten und vier leichtverletzten Personen. Zunächst befuhr eine 36-jährige Autofahrerin aus dem Raum Trier mit ihrem Pkw die BAB A-1 in Fahrtrichtung Saarbücken. Beim Überholen eines Sattelzuges, kurz nach der Auffahrt Hasborn, geriet das Fahrzeug der Fahrerin vermutlich aufgrund eines Reifenplatzers ins Schleudern und stieß seitlich gegen den Sattelzug. Beide Fahrzeuge kamen auf der Standspur zum Stillstand. Die Fahrerin des Pkw wurde dabei leicht verletzt und ins Krankenhaus nach Wittlich verbracht. Der Sachschaden wird auf ca. 7.000 Euro geschätzt. Da die linke Fahrspur kurzzeitig gesperrt werden musste, kam es zu einem leichten Rückstau.

Fast zeitgleich ereignete sich auf der Richtungsfahrbahn Koblenz, kurz hinter der Anschlussstelle Wittlich-Mitte, ebenfalls ein Verkehrsunfall. Ein 19-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich befuhr mit seinem Pkw die rechte Fahrspur der BAB A-1 an einem Steigungsstück. Vermutlich infolge zu geringem Sicherheitsabstandes fuhr dieser Pkw-Fahrer auf einen langsam vor ihm fahrenden Pkw (6-köpfigen Familie mit einem Baby aus dem Saarland) auf. Bei diesem Verkehrsunfall wurden eine Person schwer und drei Personen leicht verletzt und ins Krankenhaus nach Wittlich verbracht. Da hier ein Rettungshubschrauber im Einsatz war, musste die BAB A-1 für die Dauer von 30 Minuten voll gesperrt werden. Es kam zu einem ca. 4 Km langen Rückstau. Der Sachschaden wird hier auf ca. 10.000 Euro geschätzt. Zeugen, die diesen Verkehrsunfall beobachtet haben, sollen sich mit der Autobahnpolizei Schweich unter 06502/9165-0 oder unter E-Mail: pastschweich@polizei.rlp.de in Verbindung setzen.

Im Einsatz befanden sich bei den beiden Unfällen die Polizeiautobahnstation Schweich, die Polizeiinspektion Wittlich, das DRK mit mehreren Krankenwagen, der Rettungshubschrauber Christoph 10, die Feuerwehr der Stadt Wittlich, sowie die Autobahnmeisterei Wittlich.

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