Die Kino-Woche: Ich – Einfach unverbesserlich 3 und mehr…

Nach ihrem Spin-Off starten die Minions wieder mit Gru durch...

Wir haben die aufgeräumte Programm-Übersicht für die kommende Kino-Woche. Neustarts, Empfehlungen und was sonst noch so läuft.

Die genauen Spielzeiten der einzelnen Filme gibt’s auf Cinemaxx.de und bei Broadway Trier.

Neustart(s) der Woche:

Ich – Einfach unverbesserlich 3

Die Minions sind seit „Ich – Einfach unverbesserlich“ im Jahr 2010 das Licht der Kinoleinwände erblickte aus der Popkultur nicht mehr wegzudenken und haben bereits ihr erstes Spin-Off hinter sich. Nun geht es wieder mit der Hauptgeschichte weiter, in dem sich der liebenswerte Gru und seine drei adoptierten Töchter mit ihrer Minion-Armee gegen seinen bisher unbekannten Zwillingsbruder Dru zur Wehr setzen müssen. Dementsprechend kann man sich wohl wieder auf viel gelbes Chaos und jede Menge Animations-Spaß freuen.

Das Pubertier – Der Film

In der Komödie nach dem gleichnamigen Roman von Jan Weiler bekommt es Jan Josef Liefers mit dem sogenannten Pubertier zu tun, dass bis vor kurzem noch seine kleine Prinzessin Carla war. Er legt eine berufliche Auszeit ein, um sie in dieser schwierigen Lebensphase zu erziehen und von Alkohol, Jungs und anderen Verlockungen fernzuhalten. Da ist das Chaos auch ganz ohne Minions vorprogrammiert…

Weiterhin im CinemaxX im Programm:

 

Kopfkino im Broadway

Während es im Cinemaxx immer gerne laut wird, gibt es im Broadway Trier auch leisere Töne zu hören…

Ihre beste Stunde

London 1940. Catrin Cole (Gemma Arterton) braucht einen Job, um sich und ihren Freund, den Künstler Ellis Cole, über Wasser zu halten. Sie heuert beim „Ministerium für Information“ an. Dessen Filme sollen der Nation in Kriegszeiten wieder Mut und Hoffnung geben. Catrins Aufgabe als Drehbuchautorin ist es, einem der Skripte eine ,weiblichere Note‘ zu verleihen. Dabei trifft sie auf den ebenso brillanten wie zynischen Drehbuchautor Tom Buckley (Sam Claflin). Und während in London die Bomben fallen, machen sich Catrin und ihr wild zusammengewürfeltes Team rund um die inzwischen ein wenig in die Jahre gekommene Schauspielerlegende Ambrose Hillard (Bill Nighy) daran, einen herzerwärmenden und zugleich ermutigenden Film zu drehen. Allerdings wird sie bald herausfinden, dass sich hinter der Kamera mindestens genauso viel an Komödie, Drama und Leidenschaft abspielt wie davor….

Nur ein Tag

Wären Wildschwein und Fuchs doch bloß schnell abgehauen, statt der Eintagsfliege beim Schlüpfen zuzusehen. Jetzt müssen sie feststellen, dass die junge Fliege geradezu bezaubernd ist. Aber wer bringt ihr nun bei, dass sie nur diesen einen Tag zu leben hat? Kurzerhand behaupten die beiden, der Fuchs sei der Todgeweihte. Und siehe da: Die frisch Geschlüpfte beschließt voller Mitgefühl für ihren neuen Freund, dass jetzt eben das ganze Leben in einen Tag muss – ein ganzes Leben inklusive dem ganz großen Glück!

Match me!

Eineinhalb Jahre lang begleitet die Kamera drei moderne Singles bei ihrer Suche nach dem Glück. Lia Jaspers zeigt Höhen und Tiefen, aber auch absurd komische Situationen, die ihre Protagonisten bei der Partnersuche mit professionellen „Matchmakern“ erlebten, und geht dabei der Frage nach, ob diese Form der Kontaktanbahnung wirklich mehr Erfolg verspricht als andere Dating-Strategien.

Des Weiteren laufen:
  • Boss Baby
  • Das Pubertier – Der Film
  • Die Verführten
  • Die Verführten (OmU)
  • Hanni & Nanni – Mehr als beste Freunde
  • Hilfe, unser Lehrer ist ein Frosch
  • Ich – Einfach unverbesserlich 3 (3D)
  • Ich – Einfach unverbesserlich 3
  • Monsieur Pierre geht online
  • Monsieur Pierre geht online (OmU)
  • Weit. Die Geschichte von einem Weg um die Welt

 

Und was läuft an der Uni? CineAsta!

Neben dem Standard-Programm gibt’s an dieser Stelle normalerweise auch einen Hinweis auf das wöchentliche Kinoprogramm des cineasta an der Universität Trier, wo zweimal wöchentlich (Dienstag und Mittwoch) Filme verschiedenster Genres und Epochen gezeigt werden.

Dienstag, der 11.07.2017

Anomalisa

Am Dienstag, den 11.07.2017 zeigt der CineAsta in Kooperation mit der Fachschaft Philosophie wie gewohnt um 20 Uhr im Hörsaal 3 das Animations-Drama „Anomalisa“.

Charlie Kaufman ist eine Klasse für sich. Der Regisseur, der lange Jahre als Drehbuchautor unter anderem an “Vergiss mein nicht!“ und “Being John Malkovich“ beteiligt war, legte mit „Anomalisa“ 2015 seinen zweiten Spielfilm vor, der neben diversen erhaltenen Auszeichnungen auch für den Oscar als bester animierter Spielfilm nominiert war. Der Film dreht sich um Michael Stone, einen Autor, der Probleme in der Interaktion mit anderen Menschen hat und dessen Leben eine neue Wendung nimmt, als er eine alte Liebe anruft, die er einst plötzlich verlassen hat. Wie für Kaufman typisch, spielt auch „Anomalisa“ mit der Ungewissheit, was real und was nur Einbildung ist. Der Regisseur ist in „Anomalisa“ auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Dank wundervoller Stop-Motion-Animationen wirken die Puppen so echt wie selten zuvor, was zusammen mit der hervorragender Regie den Zuschauer in eine traumähnliche Atmosphäre entführt. Wer mal wieder einen Animationsfilm sehen will, der eher was für Erwachsene ist, sollte bei „Anomalisa“ unbedingt vorbei schauen.

Mittwoch, der 12.07.2017

Moonlight (OmdU)

Am Mittwoch, den 12.07.2017  gibt es in Kooperation mit dem Autonomen Schwulenreferat im Hörsaal 3 ab 20 Uhr das Oscar-prämierte Drama „Moonlight“ im Original-Ton mit deutschen Untertiteln zu sehen.

Der Oscar-Abräumer von Barry Jenkins, basierend auf dem Theaterstück „In Moonlight Black Boys Look Blue“, handelt von dem homosexuellen Schwarzen Chiron, gespielt von drei verschiedenen Darstellern, der in den 1980er Jahre in einem Ghetto Miamis aufwächst. Seine alleinerziehnde Mutter (Naomie Harris) ist cracksüchtig und versucht mit Prostitution ihren Drogenkonsum zu finanzieren. Konfrontiert mit Gewalt und Ausgrenzung durch seine Sexualität und den Beruf seiner Mutter, findet Chiron in dem Drogendealer Juan (Mahershala Ali) eine Vaterfigur. Der Film erzählt seine Geschichte in drei Sequezen und widmet sich neben der Kindheit und der Pubertät Chirons schlussendlich seinem erwachsenem Selbst unter dem selbstgewählten Pseudonym „Black“. Dabei behandelt er explizit das Leben eines homosexuellen Mannes im Ghetto. Hervorragend gespielt und gefilmt, ist „Moonlight“ ein Muss für jeden Cineasten.

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