Eintracht Trier: Kapitän Hollmann vor Vertragsverlängerung

Von Florian Schlecht

Kapitän Torge Hollmann bleibt wohl an Bord von Eintracht Trier. „Die Zeichen für Trier stehen sehr gut. Wir sind uns im Großen und Ganzen einig“, so der 30-Jährige, der sich am Donnerstag zu seiner Zukunft entscheiden will. Nach 5vier-Informationen scheint auch ein neuer Vertrag mit einer Laufzeit von zwei Jahren nicht ausgeschlossen. Während der Verbleib von Daniel Bauer indes mehr als fraglich ist, wird Tolgay Asma den Fußball-Regionalligisten verlassen.

Torge Hollmann entscheidet am Donnerstag über seine Zukunft. "Die Zeichen für Trier stehen sehr gut", sagt der Kapitän. Foto: Anna Lena Grasmück

Am Donnerstag wird sich entscheiden, ob Torge Hollmann seine Zukunft weiter bei Eintracht Trier sieht. Vom Kapitän gehen bereits einen Tag vorher die Signale aus, beim Fußball-Regionalligisten bleiben zu wollen. „Die Zeichen für Trier stehen sehr gut, wir sind uns im Großen und Ganzen einig. Unterschrieben ist aber noch nichts“, sagte Hollmann gegenüber 5vier. Ernst Wilhelmi ist so guter Dinge, wenn es um den Verbleib des Führungsspielers geht. „Ich gehe davon aus, dass das klappt“, meinte das Vorstandsmitglied auf Anfrage unseres Portals. Seit Sommer 2010 spielt Hollmann für Eintracht Trier, nach einer Innenbandverletzung in der Hinrunde hat sich seinen Stammplatz in der Verteidigung wieder erobert. „Mich persönlich würde es freuen, wenn der Kapitän uns weiter die Stange halten würde“, so Wilhelmi. Sogar eine Laufzeit von zwei Jahren scheint nicht ausgeschlossen. „Wir sind in der Frage nicht abgeneigt“, bestätigt Wilhelmi.

Auch bei Jeremy Karikari und Cataldo Cozza soll möglichst schnell ein Abschluss der Gespräche erfolgen. „Da stehen die Zeichen nicht so schlecht“, lächelt das Vorstandsmitglied. In Verhandlungen befindet sich die Eintracht ebenso mit Chhunly Pagenburg und Ahmet Kulabas. Mit Fabian Zittlau, Oliver Stang, Alon Abelski, Christoph Anton, Christopher Spang und Burak Sözen stehen sechs Spieler für die Saison 2012/13 sicher unter Vertrag. Auch Wojciech Pollok hat einen Kontrakt über den Sommer hinaus, aber beim Angreifer scheint eine Auflösung des Arbeitsverhältnisses nicht ausgeschlossen. Der polnische Angreifer wird mit dem NRW-Ligisten Sportfreunden Siegen in Verbindung gebracht (wir berichteten).

Asma verlässt Eintracht Trier: „Ich rechne nicht mit einem Angebot“

Tolgay Asma erlebte in den zwei Jahren in Trier unglaubliches Verletzungspech. Foto: Anna Lena Grasmück

Neben Thomas Kraus, den es zu Fortuna Köln zieht, steht mit Tolgay Asma ein zweiter Abgang beinahe sicher fest. Der Mittelfeldspieler kam in zwei Jahren in Trier nur auf neun Regionalliga-Einsätze, weil er in der Zeit unglaubliches Verletzungspech erlebt hatte. Nach einem Kreuzbandriss plagten den 25-Jährigen immer wieder Rückenbeschwerden. Als er im Herbst nach schwungvollen Kurzeinsätzen gegen Essen (0:0) und in Bochum (1:1) wieder vor dem Sprung in die erste Mannschaft stand, brach er sich den Zeh. Zuletzt fiel er wegen eines Mittelfußbruchs aus. „Ich habe wegen der Verletzungen leider zu wenige Spiele vorzuweisen“, so der geknickte Kreativspieler gegenüber 5vier. „Daher rechne ich nicht mehr mit einem Angebot.“ Asma sucht in seiner Heimatstadt Berlin bereits nach einem neuen Klub. Sein sportlicher Wunsch ist es, „bei einem Regionalligisten“ unterzukommen.

Auch bei Daniel Bauer scheinen die Wege nur wenige Monate nach seiner Verpflichtung im Januar eher auf Trennung als auf eine Vertragsverlängerung zu stehen „Ich habe noch nichts gehört. Es liegt mir kein Angebot der Eintracht vor“, so der Abräumer, der ansonsten begehrt ist. Nach unseren Informationen lockt ihn unter anderem der VfB Oldenburg (wir berichteten), der bereits in der Winterpause an einer Verpflichtung interessiert war. „Uns wurde gesagt, dass er ein ganz gutes Angebot eines anderen Vereins habe. Mit den Zahlen, die uns da genannt wurden, können wir nicht mithalten“, sieht Wilhelmi nur geringe Chancen, den Mittelfeldspieler zu halten.

Bei Andre Poggenborg, Thomas Drescher, Denny Herzig, Benjamin Pintol und Fahrudin Kuduzovic gibt es hingegen keinen neuen Stand. Die fünf Verträge laufen aus, die Gespräche scheinen wegen der offenen Qualifikation für den DFB-Pokal erst einmal auf Eis gelegt, wenn es nach den Worten von Wilhelmi geht. „Da müssen wir die nächsten zwei, drei Wochen erst einmal abwarten, inklusive Rheinlandpokal.“

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Kommentare (1)

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  1. Klaus sagt:

    Wenn ich das lese,müssen den Pokal abwarten,mein Gott sind das Hosenscheisser im Vorstand. Dann lasst euch abstufen in Die B Liga,man muss auch mal Risiko gehen mit Verträgen wenn ihr ausgeschlafen habt ist vom Markt eh alles verschwunden und die Leute die ihr halten wollt sind weg. sowas gibts nur in Trier.

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