Wo geht’s hin für die Trierer Miezen?

Zwischenbilanz nach 16 Spielen

Etwas mehr als die Hälfte der Spiele haben die Trierer Miezen nun absolviert und die Saison 2017/2018 kann bislang als mittelprächtig beschrieben werden. 5vier.de hat sich die aktuelle Saison der Miezen mal etwas genauer angeschaut und hat dazu Geschäftsführer Jürgen Brech zu seinem Eindruck der Spielzeit befragt. Außerdem wollen wir eure Meinung zum weiteren Saisonverlauf der Miezen wissen.

Mit 7 Siegen, einem Unentschieden und 8 Niederlagen spielen Triers Handballerinnen bislang eine durchwachsene Saison. Vor allem das Torverhältnis von -38 sticht im Vergleich der direkten Konkurrenten leider negativ hervor. Während auswärts der 5. Tabellenplatz rausspringt, landen die Mädels der DJK/MJC Trier in der Heimtabelle auf dem 13. Rang. Insgesamt bedeutet das dann den 9. Tabellenrang für die Trierer Miezen. Besonders erfolgreich in den Reihen der Miezen war bislang Gabriella Szabó, die mit 6,8 Toren pro Spiel nicht nur Topscorerin der Trierer ist, sondern auch auf Platz 6 der Scorerliste der Liga steht. Mit einem Zuschauerschnitt von 457 Zuschauern in 9 Heimspielen steht man auf Platz 5 im Ligavergleich, dabei konnte man insgesamt 4117 Fans in die Arena Trier locken.

Soweit also die nackten Zahlen zur aktuellen Saison. Es fällt auf, dass es sicherlich noch Luft nach oben gibt. Die Miezen sind gut in die Saison gestartet, dann aber zur Mitte der Saison in ein Formtief gefallen. Doch darauf reagierten die Spielerinnen von der Mosel gut und regenerierten sich, um nach dem 13. Spieltag auf dem bis dato besten Tabellenrang 6 zu stehen. Dieser konnte jedoch nicht gehalten werden, weshalb momentan der 9. Platz zu Buche steht. Langweilig war es bei den Miezen selten, vor allem das letzte Heimspiel gegen Gröbenzell hatte es in sich, wo Triers Handballerinnen in der Schlusssekunde den Siegtreffer erzielten. Wir glauben, dass da noch mehr drin ist als der aktuelle Tabellenplatz aussagt und sind davon überzeugt, dass der Blick nach oben gehen sollte. Der Verlauf der Saison hat gezeigt, dass die Miezen sich aus einem Leistungstief erholen und umso stärker zurückkommen können. Dabei wird sicherlich helfen, wenn die Arena Trier in Zukunft bei Spielen der Handballerinnen etwas besser gefüllt sein würde.

Nun wollen wir Geschäftsführer Jürgen Brech zu Wort kommen lassen, den wir um ein kleines Zwischenfazit gebeten haben.

„Grundsätzlich sind wir mit dem Verlauf der Saison zufrieden. Bis auf die letzten Spiele, die uns in eine Leistungstief gebracht haben. Hier hat die Mannschaft nicht ihr wahres Gesicht gezeigt. Wir haben die Situation und die Spiele analysiert und sind zuversichtlich, wieder aus dem Tal herauszukommen und zu unserer Form zu Beginn der Saison zurück zu finden. Zur Mitte der Saison erwischten uns oft größere Verletzungen, die uns auf Grund des nach wie vor kleinen Kaders besonderes hart treffen. Auch hier hoffen wir bald aus dem Gröbsten heraus zu sein. Joline Müller ist wieder zurückgekehrt und wir hoffen auch auf einen baldigen Einsatz von Ramona Constantinescu. Wir müssen allerdings auch unumwunden zugeben, dass uns die Zuschauerentwicklung schon enttäuscht, auch hieran arbeiten wir.

Bedanken möchte ich mich bei der Mannschaft, den Fans und unseren Sponsoren für ihren Einsatz.“

Nach unserer Einschätzung und den Worten von Geschäftsführer Jürgen Brech, wollen wir jetzt eure Meinung wissen. Dabei halten wir es ganz einfach, indem wir von euch wissen wollen, ob sich die Trierer Miezen im Vergleich zum aktuellen Tabellenplatz verbessern oder verschlechtern werden. Wir freuen uns über eure Meinungen!

 

Foto: Jürgen Brech

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