Kunst aus Trier-Nord

Neuer Kunsttreff im Norden von Trier

Am 19.03 öffnet der Kunsttreff ART Atelier PeKoMe von 11 bis 18 Uhr seine Pforten für alle Trierer Besucher. Damit hat Trier ein weiteres Atelier in denen es wunderbare Kunstwerke der Malerei zu bestaunen gibt. Zu der Eröffnung gibt es für alle Kunstinteressierten ein ganz besonderes Angebot.

Trier. Das Atelier von Petra Kohns-Merges (PeKoMe) befindet sich in einem kleinen Gewerbebereich von Trier Nord in der Engelstr. 127. Neben anderen Künstlern und über einer Steinbildwerkstatt hat sie hier einen 50 qm großen hellen Raum gemietet, der ihr die nötige Kreativität und Inspiration zu ihrer Malerei verleiht. Ob an der Wand, auf der Staffelei oder am Boden, hier finden manchmal wahre Materialschlachten statt. Die Farbe wird pastos oder ganz weich auf die Leinwände aufgetragen, hierzu verwendet sie überwiegend Pinsel in allen Stärken und Größen, die ihr, wie sie sagt, die Möglichkeit geben ihre innere Welt nach außen zu tragen.

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Zu ihrer Malerei sagt Sie selbst.“ Sehr wichtig in meinen Arbeiten ist der experimentelle Aspekt, da es mir nicht um die Darstellung des Sichtbaren – auch nicht um die Verfremdung der Wahrnehmung oder um eine bizarre Unterhaltung geht. Vielmehr möchte ich auf die Magie des Unsichtbaren aufmerksam machen – den Raum zwischen, hinter und in den Dingen, das Spiel von Nähe und Distanz, die Perspektiven und unkonventionellen Blickwinkel. Gut und Böse, Groß und Klein, wichtig und bedeutungslos, weich und hart, langweilig und sensationell, lustvoll und streng…. – die Aufzählung könnte endlos fortgesetzt werden. Die nahtlose Verbindung von Figuren und das Ineinanderfließen von Linien und Farben überlisten den rigiden Verstand, der immer genau zu wissen glaubt, was zusammengehören darf und was nicht.  Die Frage ist nicht nur: „Was sehe ich?“, sondern auch „Wer sieht?“  Denn der Schlüssel zur Kenntnis des Bewussten liegt meiner Meinung nach in der Region des Unbewussten und individuell bei jedem einzelnen Betrachter.  Dieses feine, nicht greifbare Element kann jedoch nur erkannt werden, wenn eine Bereitschaft da ist, sich auf das Spiel einzulassen. Die Bilder können Botschaften aus jenem Teil von uns, mit dem wir gewöhnlich keine Verbindung haben, erwecken. In dieser Schicht liegt nach meinem Verständnis eine starke Wurzel unserer Kreativität, die wir dann für uns fruchtbar machen können, wenn wir in der Lage sind, Bilder aus unserem Inneren zu beachten, sie intuitiv richtig zu verstehen und sie umzusetzen. Es steht eine ganze Erlebniswelt zur Verfügung, die sie in unbekannte Länder und Gegenden, zu merkwürdigen und spannenden Begegnungen, zu ganz unbekannten Bereichen und in märchenhafte und mystische Welten führt. Die Arbeit und das Lesen meiner Werke ist so individuell wie der Mensch und das Leben selbst.“

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Und genau dieses versucht sie auch in Ihren Kursen, die ab Mitte April 2016 starten, zu vermitteln. In den Kursen geht es um die Möglichkeit, dem Selbst Ausdruck zu verleihen und mit sich selbst in Kontakt zu kommen. Egal aus welcher Stimmung heraus gemalt wird – im Vordergrund steht der Malprozess, die Auseinandersetzung, die Freude an Farbe und Form. Nicht das fertige Bild! Gemalt wird im Atelier, im Stehen, mit den Händen, den bloßen Fingern oder mit Pinseln. So ist der ganze Körper in Bewegung. Dieses Malen ist eine Methode, durch welche sich Horizonte erweitern, Selbstheilungskräfte mobilisieren und eine neue Perspektive gewonnen werden kann. Buchungen sind ab sofort über www.kunst-pekome.de möglich. Als besonderes Angebot, 20 % auf alle Werke am Eröffnungssamstag.

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